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Replikat einer Uhr ersteigert


| 18.03.2005 16:58 |
Preis: ***,00 € |

Urheberrecht, Markenrecht, Patentrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe ein Repliakt einer Uhr ersteigert im Internet ersteigert. Das Originial kostet ca. 7500 EUR, die Replik hat 150 EUR gekostet.

Die Uhr hängt nun beim Zoll (Lieferung aus China), der von mir eine Stellungnahme oder eine gültige Rechnung / Nachweis über den Kaufpreis verlangt um die Zollgebühren zu veranlagen.

Gegen die Internetfirma wurde bereits ein Verfahren wegen Produktpiraterie eingeleitet.

Da es sich offensichtlich um eine Fälschung handelt weiss ich nicht wie ich mich verhalten soll.

Laut Aussage der Transportfirma kann ich die Sendung ablehen, oder ich lege einen Beleg vor, damit der Zoll die Gebühr festlegen kann.

Kann ich strafrechtlich belangt werden, wenn ich bewusst/unbewusst eine gefälschte Uhr im Internet kaufe?


18.03.2005 | 18:24

Antwort

von


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63450 Hanau
Tel: 06181-6683 799
Web: www.glatzel-partner.com
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Sehr geehrter Ratsuchender.

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Leider muss ich Sie darauf hinweisen, dass der Kauf von gefälschten Markenartikeln sowie die Einfuhr nach Deutschland aus urheberrechtlichen Gründen verboten ist, da Sie gegen Schutzrechte des Herstellers verstoßen haben.

Auch muss davon ausgegangen werden, dass Sie zum Zeitpunkt des Kaufs auch von der Fälschung gewusst hatten. Als Indiz dient hier der sehr niedrige Kaufpreis.

Welche Strafe Sie allerdings hier zu erwarten haben, kann hier nicht verbindlich gesagt werden. Das Strafmaß liegt zum einen im Ermessen des Gerichts und ist auch zum anderen von möglichen Vorstrafen abhängig.

Wenn Sie sich kooperativ verhalten, kann sich das für Sie positiv auswirken.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt



Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 18.03.2005 | 19:10

Vielen Dank für die Antwort,
doch was soll ich dem Zoll jetzt erzählen. Ich könnte die Annahme der Lieferung verweigern. Ich könnte sagen, was im übrigen auch der Wahrheit entspricht, dass ich die Uhr nur zum Eigengebrauch bestellt habe. Laut diversen Internet Aussagen drückt der Zoll bei Eigengebrauch und unter einem Warenwert von 175 EUR ein Auge zu. Was ist Ihre Meinung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.03.2005 | 19:30

Sehr geehrter Ratsuchender,

Wenn dies der Wahrheit entspricht, dann sagen Sie dies auch dem Zoll. Im Übrigen rate ich Ihnen auch in einem möglichen Verfahren Reue zu zeigen und den Schaden wiedergutmachen zu wollen.

Das würde sich strafmindernd auswirken.

Mit freundlichen Grüßen
Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

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