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Reparaturleistungen mit Vorauszahlung wurden nicht erbracht - wie bekomme ich mein Geld zurück?

04.06.2007 10:34 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beklagter hat (geg.Quittung) 2000€ auf Verlangen für Reparatur am PKW Vorschuß erhalten. Reparaturleistung wurde nicht erbracht.PKW mußte dann in einer Vertragswerkstatt repariert werden. Beklagter erbrachte eine Dienstleistung von ca.200€. Auf Bitten,die übrigen 1800€ zurück zuzahlen,brachte er uns entgegen, er hätte Ersatzteile dafür gekauft. Auf Verlangen, uns diese Ersatzteile auszuhändigen, warf er uns mit Drohungen aus dem Büro. Beklagter wusste im Vorraus, daß nur ein paar Wochen für die Reparatur zur Verfügung standen.Auf ständiges Nachfragen, wann das Auto denn fertig sei, antwortete er nur,er müsse doch noch die Teile besorgen. Also irgendetwas stimmte nicht. Wie soll ich mich verhalten?

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte haben Sie Verständnis, dass durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits die rechtliche Beurteilung anders ausfallen kann. Eine Beratung innerhalb dieses Forums stellt nur eine erste rechtliche Orientierung dar und kann den Gang zu einem Rechtsanwalt vor Ort im Zweifel nicht ersetzen. Nach Ihren Angaben führe ich wie folgt aus:

Soweit die erbrachte Gegenleistung nur 200,00 € "wert" ist, können Sie zivilrechtlich den überzahlten Betrag zurückverlangen. So wie Sie den Fall schildern, behauptet der Gegner nicht einmal, Leistungen für insgesamt 2.000,00 € erbracht zu haben.

Denkbar wäre zur Durchsetzung ein gerichtlicher Mahnbescheid oder die Erhebung einer Klage vor dem Zivilgericht am Wohnort / Sitz des Gegners. Letzteres dürfte erfolgversprechender sein, da voraussichtlich der Beklagte gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen wird, so dass im Anschluss ohnehin der Klageweg zu beschreiten wäre.

Strafrechtlich kommt ein Betrug in Betracht, sofern der Gegner in der Absicht, die 2.000,00 € für sich zu behalten, ohne eine Gegenleistung zu erbringen, gehandelt hat.

Sie können bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft einen Strafantrag stellen, verbunden mit dem Antrag, über den Ausgang der Verfahrens informiert zu werden. Kommt es zu einer Verurteilung z. B. einer Geldstrafe, erhalten Sie den Betrag indes nicht.

Ich empfehle, zivilrechtlich vorzugehen und insoweit zunächst ein anwaltliches außergerichtliches Zahlungsaufforderungsschreiben an den Gegner zu schicken. Reagiert er darauf nicht oder ablehnend, empfehle ich den Klageweg vor dem Zivilgericht.

Für weitere Fragen und auch für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Nutzen Sie die Nachfragefunktion oder wenden Sie sich direkt an mich. Meine Adress- und Tele-Daten können Sie diesem Forum entnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Brudermann
Rechtsanwalt

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