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Rentenberechnung in Ost oder West bei Übersiedlung aus der ehemaligen Westhälfte der

04.05.2009 16:19 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 4,5 Jahren beziehe ich Erwerbsunfähigkeitsrente zu 100 %. Nun habe ich festgestellt, daß meine Rente nach Ostentgeltpunkten berechnet wurde. Ist das Berechtigt?
Dazu folgender Sachverhalt:
Ich bin nach der "Wende" aus dem Westen in den Osten Deutschlands übergesiedelt und habe bis 1993 weiter in den alten Bundesländern gearbeitet und demzufolge dort in die Rentenkasse eingezahlt.

Ist es richtig, daß es einen Stichtag für den Wohnort gibt (28.05.1990), der darüber entscheidet, man Rente in Ost oder West berechnet bekommt?

Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Die von Ihnen genannte Stichtagsregelung zum 18.5.1990 gibt es tatsächlich. Sie ist geregelt in § 254d Abs.2 SGB VI. Demnach erhält die sogenannte Westrente, wer vor diesem Stichtag im Gebiet der alten Bundesrepublik Deutschland seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hatte.

Für die Zeit nach diesem Stichtag kommt es auf den Ort der Beschäftigung an. Die Berechnung der Rente erfolgt nach dem Rentenrecht des Arbeitsortes. Wurde also die Arbeit im Beitrittsgebiet ausgeübt, so hat diese Arbeitszeit eine „Ostrente“ zur Folge.
Für Sie bedeutet dies, dass Sie durch Ihre Arbeit im ehemaligen Westdeutschland bis 1993 einen Anspruch auf Westrente haben; wenn Sie nach 1993 im Beitrittsgebiet gearbeitet haben, so fällt für diese Zeit „Ostrente“ an. Ihre Rente setzt sich somit aus Ost- und Westrente zusammen.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

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