Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Rentenabschlag

| 27.04.2012 18:49 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren, seit 2007 erhalte ich eine Mini-Rente wegen voller Erwerbsminderung auf unbestimmte Zeit. Bis zu meiner Altersrente mit 65 sind es von 2007 an noch 18 Jahre (oder 20 Jahre bis 67, ich bin mir da nicht sicher). Die in meinem Rentenbescheid ausgewiesene Altersrente wäre ganze 65%! weniger als die bisherige. Ich weiß zwar, dass es monatliche Rentenabschläge von 0,3% gibt, war aber der Meinung, es sind höchstens 18%. Offensichtlich wurde aber bei meiner Berechnung für 18 Jahre mtl. 0,3% Abschlag berechnet, was eben ein Minus von 65% ausmacht. Es bleibt kaum noch etwas von der Rente übrig.
Ist der Rentenbescheid mit diesem Horros-Abzug korrekt oder dürfen es höchstens 18% Abschlag sein? Was wäre in letzterem Fall zu tun? Für diesbezügliche Aufklärung bedanke ich mich im Voraus. Mit freundlichen Grüßen R. Zimmermann
Eingrenzung vom Fragesteller
27.04.2012 | 19:29
Eingrenzung vom Fragesteller
28.04.2012 | 11:10
28.04.2012 | 18:59

Antwort

von


(594)
Holstenplatz 9
25335 Elmshorn
Tel: 06704017745
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie besten Dank für die einschränkenden Erläuterungen.

Es verhält sich anders als Sie denken. Ihnen werden keine 0,3 % pro Monat abgeschlagen. Zu Ihrer bisherigen Rente wird durch den Bezug der Erwerbsminderungsrente eine sogenannte Zurechnungszeit bis zum 60 Lebensjahr hinzugerechnet nach § 59 SGB VI .

Die Berechnungsgrundlage ist neben der bisher erreichten Rente der Wert der Erwerbsunfähigkeitsrente, deren Bezug sich rentenerhöhend auswirken soll. Hieran orientieren sich die persönlichen Entgeltpunkte. Da die Erwerbsmidnerungsrente drastisch niedriger ist als Ihr vorheriges Verdiensteinkommen, ist natürlich der Wert, mit dem die Entgeltpunkte ermittel werden, geringern.

Bei Bezug von Erwerbsminderungsrenten wird wie gesagt auf das 60 Lebensjahr hinzurechnet. Dann fehlen naturgemäß 5 Jahre zur Regelaltersrente. Dies wären dann die von Ihnen veranschlagten 18 %.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage gegeben haben zu können und dass die Antwort verständlich ist.

Bitte bedenken Sie, dass meine Einschätzung ausschließlich auf Ihren Angaben beruht.


Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.

Rückfrage vom Fragesteller 29.04.2012 | 08:57

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, vielen Dank für die Ausführungen. Leider kann ich dieser Antwort nicht die für mich wichtige Information entnehmen, ob es - nach den von Ihnen geschilderten Umständen - nun korrekt sein könnte, dass die Altersrente in meinem Fall 65% geringer ausfällt als die bisherige Rente wegen voller Erwerbsminderung. Ich erahne aus Ihren Ausführungen zur Berechnung, dass dieser Riesen-Abzug wohl so richtig sein könnte - sehe ich das richtig? Ein Ja oder Nein würde mir schon helfen. Vielen Dank für Ihre Bemühungen. Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 29.04.2012 | 09:21

Sehr geehrte Ratsuchende,

ja, die verminderte Rente ist so richtig, da sich die Berechnugsgrundlage durch den Bezug der Erwerbsminderungsrente verändert.

Einen schönen Sonntag wünschend

Michael Grübnau-Rieken LL.M., M.A.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 11.05.2012 | 12:10

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Als Laie hatte ich die Antwort des Anwalts anfangs nicht richtig verstanden. Er hat mir aber freundlicher Weise auf gezieltes Nachfragen nochmals alles verständlich erklärt. "
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A. »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 11.05.2012
4,4/5,0

Als Laie hatte ich die Antwort des Anwalts anfangs nicht richtig verstanden. Er hat mir aber freundlicher Weise auf gezieltes Nachfragen nochmals alles verständlich erklärt.


ANTWORT VON

(594)

Holstenplatz 9
25335 Elmshorn
Tel: 06704017745
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Zivilrecht, Arbeitsrecht (Arbeiter und Angestellte), Versicherungsrecht, Medizinrecht, Fachanwalt Sozialrecht