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Renten-Pfändung

07.07.2010 10:43 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Guten Morgen
ich bin Rentner und seit 3 Jahren in zweiter Ehe verheiratet. Meine erste Ehefrau stellt Forderungen aus dem Zugewinnausgleich an mich, das Verfahren schwebt aber noch. Nach der Scheidung wurde unser gemeinsames Haus verkauft und jeder bekam die Hälfte der Verkaufssumme. Ich für meinen Teil habe dieses Geld in den letzten beiden Jahren ausgegeben. Sollte ich nun den irgendwann anstehenden
Prozess verlieren und die Forderung meiner Ex erfüllen müssen, wie viel von meiner Rente (Alters- u. Betriebsrente ges. netto 1308,86) würde dann bei mir gepfändet? Und jetzt die Frage: meine jetzige Ehefrau bezieht ebenfalls Altersrente (€ 877,67) und wir bewohnen eine
ETW die meine jetzige Ehefrau schon vor unserer Eheschliessung besass. Bin ich ihr gegenüber versorgungspflichtig und mit welchem Betrag?
Was ich mit Sicherheit wissen möchte: wie hoch wäre im Fall des Falles der pfändbare Betrag?
Ich werde mir vorsorglich in den nächsten Tagen ein P-Konto
bei meiner Bank einrichten.
Vielen Dank für Ihre rechtswirksame Antwort.

Sehr geehrter Ratsuchender,


der Pfändungsfreibetrag liegt bei 989,00 EUR, so dass letztlich der darüber hinausgehende Betrag gepfändet werden kann; allerdings können Sie bei entsprechenden Nachweisen die Erhöhung dieses Betrages beim Vollstreckungsgericht beantragen.

Allerdings haben Sie richtig erkannt, dass sich auch die Frage der Versorgungspflicht der jetzigen Ehefrau stellt, der - vorbehaltlich einer genauen Berechnung einen Unterhaötsanspruch bei ca. 210,00 EUR liegen dürfte Insoweit bearf es aber einer individuellen Berechnung, auch unter Brücksichtung eines ev. Wohnvorteils..

Diese Höhe ist aber irrelevant; entscheidend ist, dass Sie überhaupt unterhaltspflichtig sind, so dass sich dann der Pfändungsfreibetrag auf 1.359,99 EUR erhöhen wird, Sie mit Ihren Einkünften unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegen würden und demnach in die Rente - vorbehaltlich der oben geschilderten Unterhaltsberechnung - nicht gepfändet werden könnte.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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