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Rente mit 63

| 11.09.2015 17:47 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Rente für besonders langjährige Versicherte mit 63 - Glaubhaftmachung der Wartezeiten

Um Rente mit 63 zu bekommen möchte die Rentenversicherung von mir, dafür das ich 1999 Arbeitslosengeld I (6Monate) und nicht Sozialhilfe bekommen habe.Dies geht aus Ihren Unterlagen nicht hervor.Habe keine Nachweise mehr vom Arbeitslosengeld(welches ich erhalten habe).Arbeitsamt,Finanzamt,Krankenkasse kann mir nicht weiterhelfen.Wie ist die gesetzliche Lage zur Zeit?reicht eine eidesstattliche Versicherung??Besten Dank

17.09.2015 | 19:18

Antwort

von


(119)
Lüningsweg 6
33719 Bielefeld
Tel: 0521 5602341
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eindeutig kann ich Ihnen mitteilen, dass eine Glaubhaftmachung (eidesstattliche Versicherung) auch hinsichtlich der Anerkennung der Zeiten für die Rente für besonders langjährig Versicherte in Ihrem Fall ausreichend ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die sogennante Versicherung an Eides statt nur als letztes Mittel anzusehen ist, wenn keine anderweitigen Nachweismöglichkeiten gegeben sind. Geregelt ist dieses in § 244 Absatz 3 Satz 3 SGB VI .

Dem Gesetzgeber war bereits bei der Gesetzesplanung bewusst, dass die Problematik besteht, das die Arbeitsagentur der Rentenversicherung in den Jahren vor 2001 nicht mitteilte, ob Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe bezogen wurde. Im Renteversicherungsverlauf war nur diese Zeit als "AFG" - Zeit gespeichert worden. Dabei werden Zeiten des Bezuges von Arbeitslosenhilfe nicht auf die Wartezeit von 45 Jahren angerechnet. Wie Sei bereits feststellen mussten, spreicherte die Arbeitsagentur die entsprechenden Zeiten lediglich fünf Jahre.

Sie müssen daher mittels des Formular V0125 der Deutsche Rentenversicherung eine Erklärung an Eides Statt abgeben. Das Formular finden Sie unter der Website:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/_pdf/V0125.pdf?__blob=publicationFile&v=18

Die Bestätigung Ihrer Angaben kann durch folgende Stellen erfolgen:

Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung,
andere Sozialleistungsträger (z. B. Krankenkassen),
Versicherungsämter, Stadtverwaltungen und Gemeindeverwaltungen.

Am einfachsten ist es tatsächlich den Fragebogen bei den Versicherungsamt Ihrer zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung abzugeben und dort die Erklärung abzugeben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Pierre Aust

Bewertung des Fragestellers 19.09.2015 | 07:41

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(119)

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33719 Bielefeld
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Versicherungsrecht, Sozialversicherungsrecht, Arbeitsrecht, Sozialrecht, Ordnungswidrigkeiten