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Rente erhalten, aber nie den Versorgungsausgleich

18.06.2013 10:07 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Im Februar 2006 war mein Rentenbeginn, da ich geschieden wurde habe ich anrecht auf einen Versorgungsausgleich.
Nun habe ich zwar meine Rente erhalten, jedoch nie den Versorgungsausgleich.
2011 verstarb mein zweiter Ehemann und so erklärte man mir bei der Kommune das ich den Versorgungsausgleich ja hätte.
Bis dahin nicht sagte ich, ja dann müssen Sie Ihn einfordern.
Habe ich gemacht und siehe da 4 Jahre rückwirkend wurde er mir gezahlt.
Die anderen Jahre wären verjährt.
Ich erhob einspruch weil ich im Jahre 1989 den Versorgungsausgleichs Anspruch schon gemeldet hatte.
Leider erhalte ich sogar auf den 2 Einspruch ein Negativ Urteil.

Wie soll ich meinen Anspruch geltend machen und habe ich Ihn überhaupt noch.
Ich finde das mehr als ungerecht, weil wir Ihn ja nicht selbst berechnen können.
Ein Amt das unser Geld uns vorenthält und auch noch glaubt im Recht zu sein.

Wahnsinn

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Der Anspruch auf rückwirkende Gewährung ist wirklich schon verjährt, soweit es über die vier Jahre hinausgeht.

Dem Grunde nach jedenfalls.

Da der Fehler aber ganz offenbar bei der Deutschen Rentenversicherung liegt, kann die Verjährung Ihnen nicht zur Last gelegt werden.

Wenn Sie einen Nachweis erbringen können, dass der Versorgungsausgleich damals gemeldet wurde, ist das ein guter Ansatz.

Warum Sie aber nicht schon 2006 gemerkt haben, dass der Versorgungsausgleich fehlt, vermag ich nicht nachzuvollziehen.

Als Laie in diesem Bereich muss einem soetwas natürlich nicht auffallen. Aber die Rentenversicherung wird unter Garantie in dieser Richtung argumentieren wollen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike J. Schwerin, Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 18.06.2013 | 15:35

Wie soll ich denn den EInspruch formulieren.
Da ich Belgierin bin, ist die deutsche Ausdruck und Schriftform nicht meine stärke.

Danke
Isolde

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.06.2013 | 15:48

Werter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage möchte ich gern wie folgt ausführen:

Offenbar gab es schon eine negative Entscheidung.

Ich weiß nicht genau, welchen Verfahrensstand man hier hat, sodass ich das konkrete weitere Vorgehen nicht prüfen kann.

Entweder Sie melden sich nochmal per E-Mail oder suchen direkt einen Anwalt vor Ort auf.

Mit freundlichen Grüßen

U.J. Schwerin
Rechtsanwältin

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