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Rente - Welche Rentenart wäre für mich die günstigste?.


| 18.11.2007 22:20 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von



Ich bin am 2.9.2007 60 Jahre alt geworden, habe bis 31.3.2006 gearbeitet (36 Jahre).Seit 2002 bin ich schwerbehindert 50%. Könnte ohne Abzug ab 1.10.2010 die Rente wegen Schwerbehinderung beziehen. Sofortiger Antrag mit 10,8% Abzug ist möglich, habe aber dann ein zu geringes Einkommen(ca.800 €). Mein Problem:
Vom 1.4.-30.4.07 erhielt ich Krankengeld,danach ALG1. Aufgrund erneuter Erkrankung ab 6.7.2007 bestellte mich die Krankenkasse zum MDK Leipzig im September 2007. Ergebnis: keine Gesundung, Rentenantrag sollte gestellt werden.
Deshalb muß ich lt. KK entweder Rentenantrag oder REHA-Antrag bis 2.12.07 stellen. Hierbei habe ich stets das Gefühl, dass ich kein Krankengeld mehr erhalten sollte, obwohl mir doch auch 78 Wochen zustehen und ich noch nie Krankengeld in der Vergangenheit bezogen hatte. Durch die Neuregelung des ALG 1 und die veränderten Zeiten, würden mir bis zu den 24 Monaten noch ca.10 Monate zustehen, so dass sich der Zeitpunkt für einen Rentenantrag hinausziehen würde und die Abzüge nicht so hoch wären. Lt. Auskunft der Rentenstelle könnte auch eine Erwerbsminderungsrente ohne Abzug möglich sein, da ich bereits 60 bin. Ist das korrekt? Welche Rentenart wäre für mich die
günstigste?
19.11.2007 | 11:24

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragensteller,
aufgrund Ihrer Angaben steht für Sie die Zeitachse bzw. der Zeitgewinn im Vordergrund, daher würde ich Ihnen vorschlagen zunächst mal eine Reha-Maßnahme zu besuchen. Bis diese anläuft und auch durchgeführt ist, sollten Sie wieder ein paar Monate gewonnen haben. Ggf. könnten Sie mit den Mitarbeitern/Beratern in der Reha-Klinik Gespräche aufnehmen, in wieweit diese medizinisch einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente befürworten und medizinisch untermauern könnten. Entsprechende Angaben in Ihrem Entlassungebericht wären hilfreich.
Nach Ihrer Rückkehr aus der Reha (ich gehe davon aus, dass sie diese nicht arbeitsfähig verlassen werden) sollten Sie weitere medizinisch Behandlungen in Anspruch nehmen bzw. Gutachter aufsuchen, die Ihnen belegen können, dass in Ihrem Fall eine Erwerbsminderung von weniger als 3 Stunden täglich vorliegt und Ihnen daher eine berufliche Tätigkeit nicht mehr zugemutet werden kann. Vermutlich wird sich die Krankenkasse dann sehr bald wieder an Sie wenden, um Ihnen für den Fall der nicht zügigen Stellung des Rentenantrages Leistungswegfall zu drohen.
Unabhähig davon, dass Ihnen dem Grunde nach noch ein längerer Krankengeldzeitraum zusteht, haben die Krankenkassen nun die Praxis ergriffen, Ihre Versichtern auf andere Leistungsträger zu verlagern, ob nun zum Arbeitsamt oder zu Lasten der Rentenanstalt. Sie wenden dazu auch recht drastische Mittel an, so dass der Versicherte sich sehr bald in der Defensive fühlt. Hierbei wird auch leider nicht beachtet, dass Sie in den Jahren zuvor kaum Leistungen in Anspruch genommen haben. Bitte nehmen Sie das nicht persönlich.
Der Vorzug der hier vorgeschlagenen Vorgehensweise ist der, dass Sie zum einen zeigen, dass Sie grundsätzlich willig sind beruflich tätig zu sein, jedoch aus gesundheitlichen Gründen gehindert. Im anderen Fall könnte die Rentenanstalt vor der Bewilligung der Erwerbsminderungsrente den Antrag wegen nicht versuchter Reha ablehnen. In meiner parktischen Erfahrung ist auch so, dass eine Rente wegen Erwerbsminderung nicht schnell bewilligt wird sondern der Versicherte erst noch ein Widerspruchsverfahren durchlaufen muss, so dass in der Zwischenzeit die Krankenkasse noch zur Zahlung verpflichtet ist.
Zu der Erwerbsminderungsrente können Sie auch einen kleinen Dazuverdinst haben, der allerdings EUR 600,00 nicht überschreiten darf. Die Rentenantragsunetralgen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse, bei der örtlichen Rentenanstalt oder im Internet.
Für Fragen stehe ich Ihnen wie auch einer weitergehenden Beratung gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Susanne Glahn, Rechtsanwältin


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