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Renovierungskosten - Schönheitsreparaturen in Auftrag gegeben


28.01.2006 18:05 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Wir haben in 2005 6 Monate eine Mietwohnung bewohnt.
Beim Auszug stellte die Vermieterin fest das in 3 Zimmern im unteren Bereich die Tapete zerstört war.
Verursacht von unserem Kanninchen.
Der Vermieter wußte von dem Haustier.
Ein schriftliches Protokoll der Abnahme wurde nicht erstellt auch haben wir nichts unterschreiben müßen.
Im Abschlußgespräch sagte die Vermierterin:
" Naja die Tapete sieht ja nicht so gut aus".
Daraufhin erwiderte ich:
"Die Wohnung wird ja eh von Ihnen noch Renoviert, dann kann der Maler ja mal 2 Bahnen neu kleben."
Ich dachte nun die Sache währe damit erledigt.
Aber nein. 2 Monate später kam die Rechnung des Malers.
Ich wies die Vermieterin ( schriftlich ) darauf hin das wir die Rechnung nicht bezahlen werden.
Hätte die Vermieterin UNS die Möglichkeit gegeben, hätten wir alles in Eigenregie repariert.
Aber die Vermieterin hat ohne unser Wissen den Auftrag gegeben.
Nun haben wir Post vom Rechtsanwalt.
Die Summe beläuft sich auf 210 Euro.
28.01.2006 | 18:27

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund der mitgeteilten Tatsachen wiefolgt beantworten möchte:

1.Zunächst müssen Sie in Ihrem Mietvertrag nachprüfen, ob Sie die Schönheitsreparaturen übernommen haben.

2.Wenn das vereinbart wurde, haben Sie grundsätzlich Schönheitsreparaturen durchzuführen, soweit die Maßnahmen erforderlich waren. Unerheblich ist dabei, dass der Vermieter Kenntnis hatte, dass Sie ein Haustier haben und dadurch eventuell Schäden verursacht werden. Das wäre dann Ihr Risiko.

3.Aber: nach Ihrer Schilderung wurde aus dem Gespräch bei der Abnahme der Wohnung nicht klar, dass die Vermieter Sie zur Vornahme von Schönheitsreparaturen aufgefordert hätten. Aus dem Gespräch ist anscheinend nicht eindeutig hervorgegangen, dass Sie Streicharbeiten durchführen sollen. Damit fehlt es am Verzug und durch die voreilige Selbstvornahme wurde Ihnen die Durchführung unmöglich. Dann müßten Sie die Rechnung nicht bezahlen, aber eventuell ersparte Aufwendungen, die jedoch günstiger sein können, als die geforderte Rechnung.

Dies gilt nur vorbehaltlich weiterer Tatsachen oder Vereinbarungen, die Sie hier möglicherweise nicht mitgeteilt haben und aus denen sich eine andere Rechtslage ergeben kann.
Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem Rechtsproblem weiter geholfen.

Nina Heussen
Rechtsanwältin

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Nachfrage vom Fragesteller 28.01.2006 | 18:33

Danke für die Schnelle Antwort.
Ich gehe nicht davon aus das die Vermieterin vor Gericht zieht.
Ich werde natürlich auf das Schreiben des RA antworten und nochmals daraufhinweisen, daß wir natürlich die Schäden beseitigt hätten wen wir die Möglichkeit dazu bekommen hätten.
MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.01.2006 | 10:40

Sehr geehrter Ratsuchender,

antworten sollten Sie auf jeden Fall. In dem Schreiben können Sie ja darlegen, welchen Vergleich Sie vorschlagen.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

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