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Renovierung vor Einzug Verkauf der Immobilie Vermieter zahlt nicht.

13.04.2021 21:24 |
Preis: 48,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


07:20
Wir sind in eine neue Mietwohnung umgezogen. Der Eigentümer erklärte uns das das Haus verkauft werden soll und der potenzielle bald neue Eigentümer, da er vor Ort wohnt alles weitere mit uns bespricht und da er das Haus etwas günstiger erhält sich um alles weitere kümmert, auch Schäden usw. und er unser Ansprechpartner sei. Der potenziel bald neue Eigentümer vereinbarte mit uns das wir die Wohnung vor Einzug renovieren und er das Material dafür und Lohnausgleich bezahlt. Wir renovierten die Wohnung und er war auch mehrmals vor Ort für weitere Absprachen und einen regelmäßigen Austausch über die offenen Kosten und aktuellen Stand. Eine Teilzahlung für Material ist schon erfolgt von 1500€. Wir zogen nach der Renovierung in die Wohnung. Die nun noch offenen Kosten für Material ca.1800€ und Lohn 2500€ (200Std.x12,50€ angenommen). Leider wurde das Haus aufgrund eines Krankenfalls dann nicht an den potenziell bald neuen Eigentümer verkauft, sondern an jemanden anderes. Der Eigentumsübergang ist nun 4 Monate her.
Der alte Eigentümer möchte nicht zahlen und der neue auch nicht.

Meine frage ist jetzt an wen ich meine Forderungen auf offiziellen Weg stellen muss, gerichtlich einklagen und welche Frist es dafür gibt.
13.04.2021 | 21:58

Antwort

von


(1951)
Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das ist tatsächlich eine unglückliche Situation. Denn die Vereinbarung zur Übernahme der Kosten wurde zwischen Ihnen und dem potentiellen Eigentümer getroffen. Wenn diese Vereinbarung zur Kostenübernahme nicht unter der Bedingung des Erwerbs des Eigentums getroffen wurde, können Sie die Kosten weiterhin von dem potentiellen neuen Eigentümer fordern; obwohl er doch nicht Eigentümer geworden ist.

Einen direkten Kostenerstattungsanspruch gegen den alten oder neuen Eigentümer haben Sie mangels Vereinbarung nicht. Man könnte hier lediglich an einen Erstattungsanspruch gegen Ihren Vermieter wegen ungerechtfertigter Bereicherung denken, wenn die Wohnung als renoviert vermietet wurde, die Renovierung also eigentlich Pflicht des Vermieters gewesen wäre.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

Rückfrage vom Fragesteller 13.04.2021 | 23:05

Hallo,
vielen Dank.
Welche Fristen zur Forderung gelten hier zu beachten? Muss innerhalb der Frist auch dies Gerichtlich / Anwaltlich eingeleitet werden oder reicht das erste Mahnschreiben?
Gilt hier nicht das der potentiell neue Eigentümer solange er noch nicht Eigentümer war im Namen des alten Eigentümers gehandelt hat? Oder auch dieser Grundsatz der neue Eigentümer übernimmt alle Rechten und Pflichten also auch Vereinbarungen zum Mietverhältnis?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 14.04.2021 | 07:20

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Da hier kein Mietverhältnis oder ähnliches zu dem potentiellen neuen Eigentümer bestand, gilt hier die die regelmäßige Verjährungsfrist von 3 Jahren gemäß § 195 BGB. In diesem Zeitraum müssten verjährungshemmende Maßnahmen, z.B. Mahnbescheid oder Klage eingereicht werden. Verhandlungen mit dem potentiellen Eigentümer können diese Frist noch verlängern.

Den alten Eigentümer könnte man hier nur zur Verantwortung ziehen, wenn er an der Vereinbarung beteiligt war und hiervon auch Vorteile getragen hat. Der neue Eigentümer übernimmt zwar alle Rechte und Pflichten aus dem Mietverhältnis. Da aber der potentielle neue Eigentümer nicht der Vermieter war, als er die Vereinbarung mit Ihnen schloss, wurde diese Vereinbarung auch nicht Teil des Mietvertrages - es sei denn der alte Eigentümer war daran beteiligt.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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