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Renovierung bei Auszug/Schadensersatz


| 24.09.2006 11:52 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Ich möchte umziehen und habe meine Wohnung fristgerecht gekündigt. Wenn die Kündigung ausläuft lebte ich etwa 4 1/2 Jahre in dieser Wohnung.
Ich bin Studentin und habe eigentlich nicht das Geld um die Wohnung komplett zu renovieren. Deshalb habe ich zwei Fragen zu dem Zustand, in den ich die Wohnung hinterlassen darf:
Ich habe alle Räume vor kurzen gestrichen. Die Frist zur nächsten Renovierung ist noch nicht abgelaufen. Aber miene R$äume sind bunt (Ein Zimmer ist grün, eines ist bordeaux...)
In meinem Mietvertrag steht unter §21 zur Beendigung des Mietverhältnisses:
1. Der Mieter hat die Mietsache unabhängig von der Pflicht uzr Durchführung der Schönheitsreparaturen in sauberem Zustand zurückzugeben.(...)
§16 zur Instandhaltung und Instandsetzung der Mieträume:
4c. Bei Beendigung des Mietverhältnisses hat der Mieter die Wohnung in fachgerecht renoviertem Zustand zu übergeben. Weist der Mieter jedoch nach, dass die letzten Schönheitsreparaturen innerhalb der o.g. Fristen (...) durchgeführt worden sind, und befindet sich die Wohnung in einem einer normalen Abnutzung entsprechenden Zustand, so muss er anteilig den Betrag an den Vermieter zahlen, der aufzuwenden wäre, wenn die Wohnung im Zeitpunkt der Vetragsbeendigung renoviert würde (...) der Mieter kann die Zahlungsverpflichtung dadurch abwenden, dass er die Schönheitsreparaturen fachgerecht selbst durchführt.

Meine erste Frage lautet, muss ich zum Auszug die Wohnung weiß streichen?

Die zweite Frage bezieht sich auf den Fußboden:
In der Wohnung liegt ein vom Vermieter gelegter PVC-Boden. Dieser weißt einige starke Kratzer auf. Zudem Ist er an einigen Stellen mit Lackspritzern verschmutzt. Ich werde versuchen, den Lack abzuwaschen.

Muss ich den Boden komplett ersetzen? Und falls der Nachmieter mit diesem Boden einverstanden ist, darf der Vermieter trotzdem auf einem neuen Fußboden bestehen?
Sehr geehrter Fragestellerin,
die von Ihnen aufgeworfenen Fragen beantworte ich - in der gebotenen Kürze - wie folgt:

1. Hinsichtlich der Wände müssen Sie diese wahrscheinlich streichen müssen. Der Vermieter ist bei kürzlicher Renovierung nicht verpflichtet, "kunterbunte" Wände hinzunehmen. Etwas anderes würde geltend, wenn es sich um Pastellfarbtöne handeln würde. Es dürfen die Grenzes des "normalen Geschmacks" nicht überschritten werden. So hat zumindest das KG Berlin einen ähnlichen Fall entschieden.

2. Der Boden ist, wenn er vom Vermieter mitvermietet wurde, zu ersetzen. Daran ändert auch ein Einverständnis des Nachmieters nichts. Schließlich kommt nach dem Nachmieter ja wieder ein Nachmieter. Möglicherweise ist der Nachmieter jedoch mit Ihrer Farbwahl einverstanden. Dann könnten Sie sich eventuell das Streichen ersparen.

Mit freundlichen Grüßen

Pilgermann, Rechtsanwalt
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