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Reklamation -privater Handwerker


| 16.08.2006 13:07 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Wir haben an einen Handwerker im Ruhestand aufgrund von Empfehlungen einen Auftrag vergeben, der u.a. beinhaltete, in unserem Haus neuen Parkettboden zu verlegen. Diese Arbeiten wurden durchgeführt und von uns bar bezahlt ohne Rechnung.

Wir haben nun seit mehreren Monaten versucht, Reklamationen geltend zu machen, aber auch bei unserem letzten Gespräch war er nicht bereit, Nachbesserungen zu erledigen.

Wie können wir auf ihn mehr Druck ausüben, damit wir unsere Reklamation bearbeitet bekommen ? Ist es sinnvoll, zum Besipiel eine Selbstanzeige beim Finanzamt zu machen, da es sich ja offensichtlich um "Schwarzarbeit" handelt. Welche Folgen hat das für uns ? Gibt es andere Möglichkeiten?

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Es kommt darauf an, ob zwischen Ihnen vereinbart war, dass Schwarzarbeit stattfinden soll, bzw. ob Sie das überhaupt wollten und sich dessen bewußt waren. U.U. haben Sie ja eine Auftragsbestätigung erhalten und es wurde nur vergessen, die Rechnung zu stellen. Diese können Sie auch zum jetzigen Zeitpunkt von dem Handwerker anfordern. Wenn er Ihnen diese ausstellt, können Sie Nachbesserung verlangen,bei Nichterfüllung juristisch geltend machen.

Wenn Sie ausdrücklich Schwarzarbeit vereinbart hatten, wird es sehr schwierig, Druck auszuüben, da diese eben rechtswidrig und für beide Seiten strafbar sind. Eine Selbstanzeige ist natürlich möglich.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin



Nachfrage vom Fragesteller 16.08.2006 | 13:55

Hallo, eine wichtige Frage stellt sich noch: Welche Folgen hat möglicherweise eine Selbstanzeige für mich (Auftragswert lag bei ca. 2200,00 €)?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.08.2006 | 10:03

Sehr geehrter Fragesteller,

Bezüglich der Selbstanzeige kann ich Ihnen folgendes mitteilen:

Die Ordnungswidrigkeit kann bei Beauftragung einer Person mit einer Geldbuße bis zu dreihunderttausend Euro, sonst mit einer Geldbuße bis zu einhunderttausend Euro geahndet werden.

Steuerrechtlich jedoch sorgt die Selbstanzeige gem. § 371 AO für Strafbefreiung.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

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