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Reitunfall in der Reitstunde


| 01.10.2006 10:54 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Hallo,hatte Jan.2005 Reitunfall während der Reitstunde.Ein anderes Pferd(kein Schulpferd,sondern Berittpferd)mit Reitschülerin ging durch.Mein Pferd dann ebenfalls.Fiel runter (Lendenwirbelbruch,Sitzbeinbruch).Meine Frage ,lohnt es sich Schmerzensgeld zu fordern,da das eine Pferd bekannt war das es öfters durchging und nur Berittpferd war.Die Lehrerin hätte doch das Pferd nicht im Unterricht mitlaufen lassen dürfen.Die Besitzerin (v.Berittpferd)ritt ein Schulpferd,weil sie es wußte(auch in der Reitst.)und die Lehrerin setzte ein Reitschüler aufs Berittpferd.Selbst wurde dieses Pferd v.Reitleherein nur mit Helm und Rückenschutz geritten.Hab ich Chancen ,auch nach 1,5 Jahren? Soll ich Schmerzensgeld verlangen?Kommt das dann vor Gericht?Danke im Voraus.mfG

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Sehr geehrte Fragestellein,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Sie haben dann Anspruch auf Ersatz der Ihnen entstandenen Schäden und auf ein angemessenes Schmerzensgeld, wenn die Reitlehrerin durch ihr Verhalten Sorgfaltspflichten verletzt hat und dies zum Schaden geführt hat. Nach Ihrer Schilderung ist dies grundsätzlich anzunehmen, da ein Berittpferd im Reitunterricht nichts zu suchen hat und es bekannt ist, dass sich Fehlverhalten eines Pferdes (Durchgehen) auch auf die übrigen Pferde in der Gruppe auswirken kann. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass man Ihrer Lehrerin sowohl eine Pflichtverletzung anlasten kann als auch eine Kausalität zwischen der Pflichtverletzung und dem bei Ihnen eingetreten Schaden annehmen darf. Allerdings ist es an Ihnen, den beschriebenen Vorfall im Streitfall zu beweisen, was auch angesichts des Zeitablaufs (mehr als 1,5 Jahre) schwierig sein könnte. Sie müssen prüfen, ob Sie eventuell Zeugen für den Vorfall aufbieten können, die sich an das damalige Geschehen noch gut erinnern können.

Da nach Ihrer Schilderung Ihnen ein Schadenersatz- und Schmerzensgeldanspruch zustehen sollte, möchte ich Ihnen raten, einen Rechtsanwalt vor Ort aufzusuchen, der diese Ansprüche gegenüber der Lehrerin und ggf. auch gegenüber der Reitschule zunächst außergerichtlich geltend machen soll. Sollte es zu keiner außergerichtlichen Lösung kommen, müssten Sie gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen; auch hierbei kann Ihnen der Anwalt helfen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen, und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

Nachfrage vom Fragesteller 01.10.2006 | 12:35

Hallo,sieht die Sachlage anders aus,wenn das Berittpferd als Schulpferd gemeldet war?Muß ja dann beweisen,das es Berittpferd war.Weis es nur von den anderen.Zeugen hab ich .
Grüßle

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.10.2006 | 12:58

Sie werden in der Tat beweisen müssen, dass das Pferd, welches die Panik bei Ihrem Pferd ausgelöst hat, fälschlicherweise als Schulpferd angemeldet war und tatsächlich ein Berittpferd war. Wenn z.B. die Eigentümerin des Pferdes bezeugen kann, dass es sich bei dem Pferd um ein Berittpferd handelte, können Sie hiermit den Beweis führen.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

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