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Reisestorno - Ausgleichsanspruch?


| 07.02.2007 12:55 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von



Hallo, A hat eine Reise für 2 Personen (A+B) gebucht. B nimmt nicht an der Reise teil, wird "ersetzt" urch Person C, womit sich er Reiseveranstalter einverstanden erklärt. A storniert nun die Reise, nachdem er erfahren hat, daß C telefonisch die Reise selbst für sich storniert hat.

Nun will der Reiseveranstalter von A die STornogebühren für A+C zusammen. Ist auch mEn. okay.

Jetzt hatte seinerzeit Ihren Reiseanteil bereits A vorab überwiesen und klagt nun auf Auszahlung des gesammten Reiseanteils ("Ausgleichsanspruchs") gegen A. Welcher Anspruch könnte C hier haben? (nein, keine Klausurfrage ;-) )...

07.02.2007 | 14:30

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

1. Ihre Fragestellung ist etwas verwirrend, da Sie ausführen, A habe ihren Anteil vorab überwiesen und klagt nun GEGEN A?
2. Wenn es so sein sollte, dass C seinerzeit den Reisepreis an A überwiesen hat, kann er seine Zahlung abzüglich der fälligen Stornogebühren geltend machen. Die Stornogebühren muss C selbst tragen, wenn C tatsächlich die Stornierung der Reise erklärt hat und hierfür Stornogebühren nach dem jeweiligen Vertrag anfallen.

Bitte konkretisieren Sie Ihre Sachverhaltsschilderung im Wege der Nachfrage.


Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen. Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

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Abschließend darf ich mir erlauben, noch auf Folgendes hinzuweisen:
Meine Auskunft umfasst die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind.
Insbesondere bezieht sich meine Auskunft nur auf die Informationen, die mir zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine verbindliche Einschätzung unerlässlich. Diese Leistung kann im Rahmen der Online-Beratung nicht erbracht werden.
Darüber hinaus können eine Reihe weiterer Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem anderen Ergebnis führen. Auch einige Rechtsfragen wie z. B. die Frage der Verjährung oder von Rückgriffsansprüchen gegenüber Dritten etc., können mit dieser Auskunft nicht geklärt werden. Ferner sind verbindliche Empfehlungen darüber, wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.


Nachfrage vom Fragesteller 07.02.2007 | 14:38

Ja in der Tat, ein Fauxpas. A klagt natürlich gegen C.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.02.2007 | 17:45

Dann habe ich den Sachverhalt richtig interpretiert. Ob C zur Zahlung der Stornogebühren verpflichtet ist, hängt maßgeblich davon ab, ob er wirksam in den Reisevertrag an Stelle des B eingetreten ist und somit auch alle Rechte und Pflichten aus dem Vertrag übernommen hat. Wenn das der Fall ist, muß C seinen Stornogebühren selbst tragen unter oben benannten Voraussetzungen. Hat C den Reisepreis noch nicht bezahlt, hat er keine Ansprüche gegen den Veranstalter. Da er selbst die Reise storniert hat, ist ihm auch kein Schadensersatz oder Ähnliches zuzusprechen.

Mit freundlichen Grüßen
Nina Heussen
Rechtsanwältin

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