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Reiserecht-flugbuchung germanwings

| 18.05.2015 17:06 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes


Ich habe im März einen Flug bei Germanwings nach Mallorca gebucht. Für mich und meine Familie. Einige Tage später bekam ich Post von Germanwings, dass der Betrag ( ich wählte Lastschrift) mangels Deckung nicht abgebucht werden könnte. Ich ignorierte das Schreiben da ich nun davon ausging, dass kein Vertrag zustande gekommen war- und buchte einige Tage später einen Flug für die gleiche Strecke mit leicht veränderten abflugtagen bei einer anderen Airline. Wenige Tage später meldete sich ein Inkassounternehmen bei uns. Ich habe germanwings mittlerweile mitgeteilt dass hier ein Misverständnis vorliegt an dem ich auch nicht unschuldig bin. Habe angeboten gegen Gutschein zu zahlen und dann einen anderen Flug zu buchen. Das Inkassounternehmen hat geschrieben, ich müsse die Flugstunde plus 100 Euro Differenz für deren "Leistung" übernehmen. Plus normale umbuchungsgebuhren zahlen. Ist also null entgegen kommend. Muss ich/ soll ich das tun? ( Flugsumme ist ca. 400 Euro plus 100 Inkasso )
Eingrenzung vom Fragesteller
18.05.2015 | 19:10

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie haben hier den Fehler gemacht, zwei Verträge abzuschließen. Auch wenn nach der ersten Buchung die Zahlung nicht wie gewünscht erfolgen konnte, ist über den ersten Flug doch ein rechtsgültiger Vertrag zustande gekommen. Ein Fehler der Fluggesellschaft ist nach Ihrer Schilderung insoweit nicht zu erkennen.

Einen Anspruch auf Stornierung oder kostenfreie Umbuchung haben Sie leider nicht. Sie müssen daher beide Flüge bezahlen. Auf einen (unvermeidbaren) Irrtum können Sie sich hier juristisch nicht berufen.

Die Inkassokosten sind gem. § 286 BGB aus Zahlungsverzug zu erstatten. Nach Ihren eigenen Angaben haben Sie eine Mahnung erhalten, aber diese ignoriert. Die Höhe von 100,- € ist allerdings leicht überhöht. Bei einer Hauptforderung von 400,- € dürften die Inkassokosten in Anlehnung an die Rechtsanwaltsgebühren nicht mehr als 83,54 € betragen.

Bitte beachten Sie, dass zusätzliche Inkassokosten entstehen können, wenn Sie sich mit dem Unternehmen irgendwie einigen. Ein Entgegenkommen der Gegenseite muss daher u.U. nicht unbedingt wirtschaftlich günstiger sein.

Ich bedaure, keine anderslautende Mitteilung machen zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 21.05.2015 | 10:35

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Stellungnahme vom Anwalt:
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