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Reiserecht - Stornogebühren


| 25.02.2005 12:23 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Mit Vertrag vom 16.11.2004 wurde eine Reise nach Malaysia für 2 Personen im Wert
von 2.592 € gebucht, Abflug am 04.03.2005.
Lt. AGB des Veranstalters betragen die Stornierungskosten ab dem 14. bis 7 . Tag vor
Reiseantritt 50 % des Reisepreises. Die Reise wurde am 21.02.2005 storniert ( 10 Tage vor Reiseantritt). In der Reisebestätigung / Rechung vom 16.11.2004 bzw. Reiseanmeldung vom 12.11.2004 wurde vom Veranstalter folgender Hinweis aufgenommen:
Wichtiger Hinweis:
Bei Flugreisen mit Malaysian Airlines in der L-Klasse – Frühbuchertarif – gelten geänderte Zahlungs- und Stornierungsbedingungen, unter Einbezug der gültigen AGB`s vom Veranstalter:
- Ticketausstellung 60 Tage vor Abflug,
- Reiseunterlagenversand 60 Tage vor Abflug
- Bei Stornierung der Reise gilt:
Nach Ticketausstellung bis 7 Tage vor Abflug werden 40 % des Reisepreises berechnet. Anschließend gelten die in den AGB`s aufgeführten Stornobedingungen.
Die Zahlung des Reisepreises erfolgte am 03.01.2005, die Reiseunterlagen wurden am 06.01.2005 zugesandt. Die Tickets wurden bei Malaysian Airlines in Buchungsklasse L ausgestellt.
Die Reise wurde am 21.02.2005 storniert. Die Stornoabrechnung des Veranstalters beträgt 50 % des Reisepreises von 2.592 € = 1.296 €.
Auf telef. Nachfrage wurde mir erklärt, dass dieser o.g. Passus irrtümlich in der Rechung aufgenommen wurde, da für die Reise zwar die Buchungsklasse L zu Grunde gelegt wurde, aber kein Frühbuchertarif . Ob ein Frühbuchertarif zu Grunde liegt oder nicht, ist weder aus der Rechung noch aus der Anmeldung zu ersehen.
Kann ich mich auf den Passus lt. Rechung berufen ?
Wie kann ich das schriftlich gegenüber den Veranstalter formulieren ?
Danke für eine schnelle Antwort.


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Sehr geehrter Ratsuchender,

der Knackpunkt ist der Frühbuchertarif. Nach der eindeutigen Formulierung auf der Rechnung gelten die geänderten Geschäftsbedingungen nur beim Frühbuchertarif, weswegen sich allein aus der Anbringung des Hinweises auf einer Rechnung ohne Frühbuchertarif keine Rechtswirkungen für Rechnungen ohne diesen Tarif ergeben.

Wie Sie selber mitteilen, enthält weder der Buchungsbeleg, noch die Rechnung einen Hinweis darauf, dass Sie zum Frühbuchertarif gebucht haben. Daraus dürfte sich im Umkehrschluss ergeben, dass dieser Tarif auf Sie nicht zutrifft, da dies sonst ausgewieden wäre. Es ist dagegen nicht erforderlich, dass Buchungen "Nicht zum Frühbuchertarif" oder "Zum Normaltarif" bestätigt werden.

Auf die Sonderregelung für den Frühbuchertarif können Sie sich also nur berufen, wenn Sie nachweisen können, zu diesem Tarif gebucht zu haben. Vielleicht finden Sie einen Hinweis auf dessen Geltungsdauer in den AGB oder in einem Katalog, auf dessen Grundlage Sie nachweisbar gebucht haben. Ansonsten haben Sie schlechte Karten.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 25.02.2005 | 14:03

Hallo herr Lauer,

es ist nirgens etwas von Frühbucher ausgewiesen, d.h. weder in AGB noch in in der Rechung. => die Stornogebühren lt.AGB sind also Rechtens ??

der Ratsuchende

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.02.2005 | 14:06

So wie es dann aussieht: Leider ja.

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