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Reiserecht: Kostenerstattung nach Schuldanerkenntnis?

| 21.04.2012 13:25 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Gleicher RSD Sachverhalt wie im Netz schon zigmal als Beschwerde vorhanden:
Blumenstrauß und eingestandenen Fehler nach Rückkehr aus Dubai. Kosten 1962 Euro für 2 Personen. Beschwerdegrund und Rückforderung zumindest des Reisepreises, da StrandZielhotel auf Palmeninsel, wie von uns gebucht, einen Tag vor "Check In" angeblich "unser betroffenes RSD- Gruppenkontingent" komplett gestrichen habe; Umbuchung in ein anderes 5* "StadtHotel" (Kongresshotel),was davon nichts wußte, deshalb "Check in" erst ab 18:00 Uhr, nach Ankunft um 16:00. Zeugenadressen vorhanden. Wir waren dann selber vorort am eigentlichen Ziel,nämlich auf der Palmeninsel mit dem Ergebnis der Hotelbefragung:
Wir waren niemals registriert und Zimmer waren frei(dies 3 Tage nach angeblicher Streichung vom Hotel); im Übrigen die bemerkenswerte Aussage: bei RSD ist nichts besser geworden (Visitenkarte der Auskunft gebenden "Hotel-Assistanc" liegt vor). Durch "versaute Anreise", Hektik vor Umbuchung zum umgebuchten Hotel und und am nächsten Tag erfolgter vorort Nachfrage gingen uns also daher noch die zwei Urlaubstage an Erholung in Dubai zusätzlich verloren. Nach erster Beschwerde kam ein Scheck mit 200 Euro, Nach "Widerspruch" mit zusätzlich angekündigter schriftlicher Mitteilung (nach tel. Auskunft auf unsere direkte Nachfrage danach), dass die dortige Hotelleitung das Kontingent von unserer RSD Reisegruppe gestrichen habe (1 Tag vor Check in, erhielten wir wortlosen einen weiteren Scheck über 200 Euro,jedoch ohne die angekündigte schriftliche Bestätigung der Schuld des dortigen Hotels für die Streichung unserer eigentlich für dort erfolgten Buchung (auch ursächlichen Reisegrund). RSD tätigt diese Umbuchungsweise wohl schon mit Vorsatz ( siehe Internet und vor Ort mit Mitreisenden erfahren)und verdient mit diesen Praktiken: irreführender Werbung und unlauterem Wettbewerb insoweit Geld. Deshalb stellt sich für uns die Frage, ob bei dieser "Beweislage", darunter evtl. Einsicht in Buchungsunterlagen sowohl vom RSD als auch betroffenem Hotel eine höhere Schadensforderung von RSD oder vor Gericht erfolgreich erscheint und diese Praxis noch weiter verbreitet wird (Rechtsschutz vorhanden)?

Guten Tag,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage auf Grund Ihrer Angaben wie folgt:

Die Frage der Verursachung des Mangels stellt sich hier nicht, der Veranstalter haftet ohnehin.

Zweifelsfrei war die Reise mangelhaft, so dass Ihnen eine Minderung zusteht.

Allein für die abweichende Unterbringung im gleichwertigen Hotel können 15 % Minderung des Reisepreises geltend gemacht werden (AG Stuttgart RRa 1996, 90).

Wenn weitere Ausstattungs- oder Lagemängel hinzukommen, erhöht sich dieser Satz. Wenn eine bestimmte Insel geschuldet war, kann dei Minderung 25 % betragen (für andere Malediveninsel: AG Hanau RRa 1997,113)

Wegen der Probleme am 2. Tag kann ggf. anteil Schadenersatz für vertanen Urlau gefordert werden.

Dies wäre aber im Einzelfall zu prüfen.

Derzeit erscheinen weitere Forderungen durchaus realisierbar, dies müsste aber im Detail geprüft werden.

Beachten Sie bitte, dass Sie Ansprüche innerhalb eines Monats nach Reiseende beim Veranstalter anmelden müssen -die Rüge vor Ort genügt nicht!

Gerne übernehme ich Ihre weitere Vertretung.

Mit freundlichen Grüßen

Steininger
-Rechtsanwalt-

Nachfrage vom Fragesteller 21.04.2012 | 18:12

Sehr geehrter Herr RA
da die Reise ges. 2000 Euro betrug, wären 25% danach 500 Euro. Es ginge dann also nur noch um den 2.Urlaubstag mit Schadensersatz. Wieviel wäre hier demnach insoweit in etwa der Prozentsatz, um eine Klage überhaupt als rentabel zu ersehen?
MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.04.2012 | 22:35

Je nach Rechtssprechungsansicht kommen pro Urlaubstag 130 € pP (LG Frankfurt) oder insgesamt hier ca. 200 € (LG Hannover) pro vertanem Urlaubstag in Betracht,

Bewertung des Fragestellers 22.04.2012 | 21:17

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