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Reisekosten Vorstellungsgespräch öffentlicher Dienst

28.06.2008 12:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Im Sommer 2007 bewarb ich mich als Mitarbeiter einer süddeutschen Universität um eine Stelle an einer Universität in Niedersachsen. Ich wurde darauf schriftlich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. In diesem Schreiben war keine Rede von einer Erstattung bzw. Nichterstattung von Kosten für die Reise und Unterkunft.
Ich bat daraufhin per Mail um einen Termin ein paar Tage später, was mir auch zugesagt wurde. Wiederum war in der Mail keine Rede von Erstattung bzw. Nichterstattung der Kosten.

Ich reiste daraufhin am Abend des nun vereinbarten Termins mit dem Auto an, übernachtete wegen des Termins um 10:00 Uhr morgens und einer Fahrtzeit von weit mehr als 4 Stunden in einem billigen Hotel (50 EUR).

Nach dem Bewerbungsgespräch sagte ich bei der Universität ab und reichte schriftlich meine Kostenrechnung ein:

* Fahrtkosten mit einem Satz von 0,20 EUR/km
* Übernachtungskosten laut Hotelrechnung

Daraufhin erhielt ich eine Mail zurück:

"leider muss ich Ihnen mitteilen, dass nach einem Ministeriellen Runderlass vom 13.4.99 die Bewerbungskosten nicht von der Universität XXX erstattet werden dürfen. Ich bitte um Ihr Verständnis für diese unpopuläre Verfahrensweise des öffentlichen Arbeitgebers"

mein Verständnis dafür hält sich aber in so engen Grenzen, daß es ziemlich nahe an 0 kommt. ;-)

Daher die Frage:

Habe ich Anspruch auf Erstattung meiner entstandenen Auslagen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens?

wenn ja: wie komme ich zu meinem Geld angesichts der Verweigerung der Erstattung durch die Universität?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Nach ständiger Rechtsprechung sind die Reisekosten vom Arbeitgeber zu ersetzen, wenn dieser Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen hat. Jedoch kann er Ihnen vorab mitteilen, dass die Reisekosten nicht übernommen werden. Vorliegend ist dies nicht erfolgt.

Sollte keine außergerichtliche Einigung erfolgen, so müssten Sie Ihre Ansprüche in einem gerichtlichen Verfahren geltend machen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel. für Rechtsberatung: 0 90 01277 59 1 (2,59 €/Min., Mobilfunk kann abweichen)
Tel.: 0351 2699394
Fax: 0351 2699395
E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de

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