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Reisegepäck verspätet eingetroffen

| 18.02.2009 03:28 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

bei einer Urlaubsreise über Weihnachten nach Gran Canaria, gebucht über einen Reiseveranstalter, mit Hotel und Verpflegung, warteten wir bei der Ankunft in Las Palmas vergeblich auf unseren Koffer und meldeten der Verlust. Erst vier Tage später wurde er uns schließlich zugestellt. Wegen dem Schock am Flughafen und der Ungewissheit ob, und wenn - wie, wir ihn wohl wieder erhalten werden, konnten wir diese ersten vier Tage vom Weihnachtsurlaub voll vergessen. Nach der Rückreise haben wir das dem Reiseveranstalter gemeldet. Da wir zwischenzeitlich von einem ähnlichen Fall erfahren haben, bei dem ein Reisegast, der drei Tage auf seinen Koffer gewartet hatte, pro Tag 40,- € kulant und völlig unbürokratisch, noch an seinem Urlaubsort von einem Reiseleiter einer anderen Reisegesellschaft erhalten hatte, haben wir dieses Beispiel angeführt und als Entschädigung eine Summe von 160,- € angegeben.
Als Antwort erhielten wir dann ein Standartschreiben mit dem Hinweis, dass die Angelegenheit an die zuständige Fluggesellschaft weitergeleitet worden sei.
Nun hat sich die Fluggesellschaft gemeldet und fragt nach Kaufbelegen für die Ersatzbeschaffung. Hierbei haben wir uns aber zurückgehalten und nur ca. 60,- € ausgegeben – nach Informationen würden wir aber wohl nur die Hälfte erstattet bekommen, sofern wir die Ware nicht an die Fluggesellschaft schicken würden.

Wir hätten nun folgende Fragen:

Wer ist hier für den Schadensersatz zuständig bzw. der Ansprechpartner, der Reiseveranstalter oder die Fluggesellschaft?

In welcher Höhe könnten die Schadensersatzforderung gestellt werden bzw. müssten wir uns mit 30,- € zufriedengeben?

Für eine Beantwortung wären wir sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

L. Schneider

18.02.2009 | 07:10

Antwort

von


(497)
Mühlgasse 2
71711 Murr
Tel: 07144-8889866
Web: http://www.anwalt-for-you.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Neben Ansprüchen auf Schadenersatz für Mehrkosten wegen der Verspätung können Sie gegenüber dem Veranstalter auch eine anteilige Minderung des Reisepreises geltend machen.

Für 3 Tage nahm bsp. das AG Ffm 25% als angemessen an.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de


Rechtsanwalt Stefan Steininger

Rückfrage vom Fragesteller 18.02.2009 | 19:59

Sehr geehrter Herr Steininger,

vielen Dank für Ihre Beratung.

Ich möchte Sie bitten, mir noch die folgenden Fragen zu beantworten:

Nachdem ich eine Entschädigungssumme in Höhe von 160,- € dem Reiseveranstalter vorgegeben habe, könnte ich nun nachträglich eine höhere Summe einfordern, sie würde bei dem Reisepreis von 1090,- € pro Person und einer 25%tigen Reisepreisminderung ca. 272,- € betragen, die Ausgaben für die Ersatzbeschaffung nicht mitgerechnet.

Auf welchen § könnte ich mich beziehen?

Sollte ich einen Anwalt hinzuziehen – mit welchen Kostenrahmen könnte ich evtl. rechnen?

Ich danke Ihnen für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

L. Schneider

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.02.2009 | 11:24

Die entscheidende Norm ist § 651 d BGB , die Minderung bezieht sich aber nur auf die Zeit des Mangels.

Ob weitere Ansprüche ausgeschlossen sind, kann ohne Einsicht in die Unterlagen nicht gesagt werden.

Die Kosten hängen vom Streitwert ab, Informationen und einen Rechner finden Sie auf meiner Homepage.

Bewertung des Fragestellers 19.02.2009 | 16:18

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 19.02.2009
2,8/5,0

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