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Reisebüro macht Fehler bei Flugumbuchung

28.12.2018 16:28 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Krueckemeyer


Hallo zusammen,

Am 21.12 habe ich mit der Reiseagentur darüber gesprochen, dass ich meinen Rückflug von Buenos Aires nach Berlin ändern wollte.

Es wurden mir verschiedene Optionen angeboten und immer habe ich 23., 24., oder 25. Januar gesagt.

Im November bat ich ich auch im ein Angebot für 31. Januar und vorher auch für den 1. März.

Am Ende habe ich mich für die Alternativen am 24., 25. oder 26. Januar entschieden und telefonisch wurde am 21.12 und am Folgetag genau das mitgeteilt: JANUAR.

Das wurde falsch verstanden und an die Fachabteilung falsch übermittelt, sodass meinen Rückflug anstatt Januar für den 26. Dezember umgebucht wurde.

Die Kosten für die falsche Umbuchung auf Dezember habe ich selber getragen weil laut Aussage der Agentur in den Telefonaten den Monat "Dezember" gesagt wurde.

Die Behauptung, dass ich den Monat "Dezember" gesagt ist natürlich falsch und habe es auch mehrmals bei der Reiseagentur widersprochen und eine Kopie dieser Aufzeichnung als Beweis der Behauptung angefordert, was mir verweigert wurde.

Ich kann und muss auch nicht glauben was die Mitarbeiter von einem angeblich aufgezeichneten Telefonat abgehört oder verstanden haben.

Ich bestehe darauf, den Monat Januar mitgeteilt zu haben und nicht Dezember. Der Fehler liegt meiner Meinung nach bei der Reiseagentur und muss daher ordnungsgemäß so auch entsprechend gehandelt werden, zwar die falsche Umbuchung zu erstatten.

Wie kann ich jetzt vorgehen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Wenn alle Versuche mit dem Reisebüro eine Einigung herbeizuführen scheitern, bliebe Ihnen nur der gerichtliche Weg. Hierbei müsste dann die Reisegesellschaft beweisen, tatsächlich die bestellte Leistung erbracht zu haben.
Sie sollten vorher versuchen, ob eine anwaltliche Aufforderung an die Gegenseite schon zum gewünschten Erfolg führt. Häufig sind Unternehmen deutlich eher verhandlungsbereit wenn sich der Verbraucher anwaltliche Unterstützung gesichert hat.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 30.12.2018 | 00:35

Sehr geehrter Herr Krueckemeyer,

VIelen Dank für Ihren Kommentar.

Leider ist Ihre Anwort aber nicht so umgangsreich oder verständlich wie ich es von einem Rechtsanwalt erwartet hätte.

Eine anwaltliche Aufforderung an die Gegenseite mit Drohung eines Anwalts habe ich bereits an die Firma übermittelt und warte noch auf eine Rückmeldung. Aber Sind Sie auch nicht der Meinung, dass wenn die Aufzeichnung nicht geteilt wird dann dürfen sie auch nicht diesen Grund benutzen um die Doppelbuchung zu rechtfertigen?

Und auch die selbe Verweigerung, die Aufzeichnung zu schicken kann ein Grund dafür sein, dass das Unternehmen lügt und deswegen der Beweis versteckt wird.

Es sei denn sie haben einen starken Beweis von meiner Aussage dann haben sie mich betrogen und welche wären dann die Konsequenzen für das Unternehmen?

Über den die Verbraucherschutzagentur habe ich auch ein Bericht übermittelt und an die Firma weiterleiten lassen.

Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.12.2018 | 00:47

Sehr geehrter Fragesteller,

Ich kann leider Ihren Unmut nicht ganz nachvollziehen. Was erwarten welche Ratschläge Ihnen ein Anwalt geben kann?
Die rechtlichen Möglichkeiten sind die außergerichtlichen und die gerichtlichen.
Die Beweisverwertung ist eine Frage des gerichtlichen Verfahrens. Hat die Gegenseite eine Leistung erbracht für die diese nicht beauftragt wurde (falsches Datum) so muss sie den hieraus entstehenden Schäden begleichen. Die Gegenseite ist in einem gerichtlichen Verfahren mit der Last des Beweises ausgestattet. Kann die Gegenseite keinen Beweis erbringen (weigert sie sich den Telefonmitschnitt vorzulegen) wird sie den Prozess verlieren.

Bei Rückfragen können sie mich via E-Mail kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

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