Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
497.422
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Regressforderung der KFZ-Versicherung nach Unfall

| 19.01.2017 19:57 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Zur Verjährung eines Regressanspruches der Kfz-Versicherung.

Sehr geehrtes Anwalts-Team,

hinsichtlich meiner Frage, versuche ich den Sach verhalt so kurz wie möglich zu halten.

Am 04.05.2013 kam es zu einer Trunkenheitsfahrt mit Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort. Es entstand ein Sachschaden. Versicherungsnehmerin zu dem KFZ war meine Frau.

Am 05.04.2016 hat die Versicherung ihren Regressanspruch i.H.v 7500.- Euro mir gegenüber in einem ersten Schreiben angemeldet.

Weitere Schreiben mit Forderung auf Schuld-u. Forderungsanerkennung folgten und blieben bis dato unbeantwortet.

Beim Amtsgericht Hünfeld ist am 16.01.2017 seitens eines Inkassounternehmens ein Antrag auf MB eingegangen und wurde mir am 19.01.2017 zugestellt.

Liebes Team, meine Frage nun.

Kann ich dem MB komplett widersprechen und mich auf Verjährung berufen?
19.01.2017 | 20:50

Antwort

von


(342)
Raueneggstr. 41
88212 Ravensburg
Tel: 0751/25971
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Gegen einen Mahnbescheid können Sie grundsätzlich jmmer Widersoruch einlege. Die Frage ist, ob dies sinnvoll lst.

2.
Sowohl die Trumkenheitsfahrt als auch die Unfallflucht waren versicherungrechtlich Obliegenheitsverletzungen. Die Unfallflucht erfolgte nach Eintritt des Versicherungsfalles. Der Versicherer kann daher Regress nehmen.
Die Verjährung beginnt nach § 116 Abs. 2 VVG allerdings erst "mit dem Schluss des Jahres, in dem der Amspruch des Dritten erfüllt wird".

Sie sollten daher prüfen, wann dies war. Die Versicherung hat Ihnen vermutlich mitgeteilt, wie und wann sie die Ansprüche des Unfallgegeners erledigt hat.

Es komm durchaus in Betracht, dass noch keine Verjährung eingetreten ist.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Reinhard Moosmann


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
Bewertung des Fragestellers 22.01.2017 | 16:43

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Klare, präzise Antwort. Die Rückmeldung kam binnen kürzester Zeit. Einwandfrei und jederzeit zu empfehlen."
Stellungnahme vom Anwalt:
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Reinhard Moosmann »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 22.01.2017
5/5,0

Klare, präzise Antwort. Die Rückmeldung kam binnen kürzester Zeit. Einwandfrei und jederzeit zu empfehlen.


ANTWORT VON

(342)

Raueneggstr. 41
88212 Ravensburg
Tel: 0751/25971
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Straßenverkehrsrecht, Miet und Pachtrecht, Familienrecht, Erbrecht, Vertragsrecht