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Regelungen bei vorweggenommenem Erbe (Grundstück)

25.08.2012 19:20 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrter Anwalt,

folgende Situation liegt vor:
Es gibt in der Familie drei Geschwister. Die Eltern leben noch. Eine Tochter möchte auf dem Grundstück der Eltern ein Grundstück ausparzellieren und dort bauen. Die anderen Geschwister haben keine Absichten dort zu bauen und stimmen dem Vorgehen prinzpiell zu. Es ist geplant das Baugrundstück im Rahmen des vorweggenommenen Erbes von den Eltern an die Tochter zu übertragen. Die Tochter, die plant zu bauen, möchte den anderen Geschwistern heute nicht deren Anteil am Wert des Baugrundstücks ausbezahlen, sondern es soll dies erst im Erbfall berücksichtigt werden.
Folgende Fragen ergeben sich für mich hieraus, zu denen ich eine rechtliche Beurteilung benötige:

1. Halten Sie den Weg das Grundstück über ein vorweggenommenes Erbe an die Tochter zu übertragen für den richtigen, oder gibt es hierzu bessere Vorschläge?

2. Würde der Wert des Grundstücks, und somit der im Vorfeld übertragene Vermögensteil zum Zeitpunkt der Übertragung oder zum Zeitpunkt des tatsächlichen Erbfalls bewertet?

3. Wie ermittelt man diesen Grundstückwert generell?

4. Wie geht man mit einem Grundstückwertverlust oder einer –wertsteigerung um?

5. Welche Regelungen sollten heute zwischen den Geschwistern getroffen werden, damit alle Geschwister am Ende, das heißt im Sterbefalle der Eltern, gleiche Anteile erben?

6.Wie muss ein Schriftstück aussehen, dem zum jetzigen Zeitpunkt alle Parteien zustimmen und welches dann unwiderruflich ist? Bitte fügen Sie den Entwurf einer solchen Regelung der Beantwortung mit bei.

Vielen Dank vorab für Ihre Unterstützung.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:
1. Hier kann auch ein Erbvertrag unter Verteilung des gesamten Vermögens an die Abkömmlinge mit Vorausvermächtnis bezüglich des Grundstücks erfolgen gegen Zahlung eines monatlichen Betrages in Höhe von x ab dem 01.09.2012 oder später an die Eltern. Die Tochter kann das Grundstück unter Anrechnung auf ihren Erbteil oder Ausgleich aus ihrem sonstigen Vermögen erhalten.
2. Wenn das Grundstück bereits jetzt auf die Tochter zb. im Wege des Vorausvermächtnisses übergehen soll und Zahlungen erst später erfolgen sollen oder nur eine Anrechnung auf den Erbteil, soll jetzt bereits ein Wert des Grundstücks angegeben werden, um später Schwierigkeiten zu vermeiden.
3.Der Wert unbebauter Grundstücke umfasst den Wert des Grund und Bodens, mit dem die Außenanlagen abgegolten sind. Bei der Bestimmung des Werts eines unbebauten Grundstücks ist vom Bodenrichtwert auszugehen (§ 179 Satz 1 BewG ). Bei den Bodenrichtwerten handelt es sich um durchschnittliche , die von den Gutachterausschüssen (bei der Gemeinde nachfragen)nach § 196 BauGB auf Grund der Kaufpreissammlung flächendeckend unter Berücksichtigung des unterschiedlichen Entwicklungszustandes ermittelt und den Finanzämtern mitgeteilt werden.
4. Hier kann vereinbart werden, dass zum Zeitpunkt des Erbfalls eine neue Bewertung des Grund und Bodens erfolgt und dieser entsprechend auf den Erbteil der Tochter angerechnet wird.

5. Siehe 1. und 4.
6. Hier sollte entweder ein notariell beurkundeter Vertrag oder ein notarieller Schenkungs- bzw. Überlassungsvertrag abgeschlossen.
Im Rahmen einer ERSTberatung können keine Vertragsformulierungen erfolgen. Dies bedarf der gesonderten Mandatierung.






Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

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