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Regelungen Geräteschuppen an Grundstücksgrenze

15.09.2020 21:26 |
Preis: 68,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Wir haben unserem Nachbarn mitgeteilt, dass wir als Ersatz für einen im April 2020 abgerissenen Geräteschuppen inkl. Carport einen neuen Geräteschuppen errichten wollen.
Dies stellte zum Zeitpunkt des Gesprächs kein Problem dar.
Dieses Gespräch ist nun schon einige Zeit her.
In der Zwischenzeit wurde eine Zimmerei beauftragt, welche den neuen Geräteschuppen an selber Stelle bis Mitte Oktober errichten soll. Das Material ist inzwischen schon fertig bei der Zimmerei auf Lager.

Die Maße stellen sich wie folgt dar:
Breite: 4,60
Tiefe: 3,60
Niedrigste Höhe: 2,70
Höchste Stelle (Pultdach nach hinten abfallend): 2,95
Material: Drei Seiten Holzverkleidung, Rückwand durchgängiges Trapezblech ohne Öffnungen, Dach Trapezblech.
Keine Dämmung.
Bundesland: Bayern (84130)

Der Schuppen steht dann wie vorher ca. 15 cm von der Grundstücksgrenze entfernt Die
Nutzung ist für die Unterbringung von Gartengeräten, Anhänger etc. gedacht.
Keine Nutzung als Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte, keine betonierte Bodenplatte (Pflasterfläche vorhanden)

So weit zu dem Sachverhalt bis gestern.

Heute hat uns die Frau des Nachbarn (das Gebäude ist ausschließlich an Praktikanten vermietet) erläutert, dass sie nicht mit der Höhe und der Optik des geplanten Vorhabens einverstanden ist.

Nun meine Frage:
Können wir rechtlich belangt werden, wenn wir den Geräteschuppen (wie oben beschreiben) wie geplant errichten?

Bitte um schnellstmögliche Antwort.
Vielen Dank
15.09.2020 | 22:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Da ein Brutto-Rauminhalt von weniger als 75 Kubikmetern vorliegt, wäre eine Verfahrensfreiheit des Bauvorhabens nach Art. 57 Abs. 1 a BayBO gegeben.

Wegen Art. 6 Abs. 9 Nr. 1 BayBO ist auch die Frage der Abstandsflächen gelöst. Diese bedarf es be Garagen nicht. Hier wird man mit der der Unterstellung von Hängern argumentieren müssen und davon ausgehen müssen, dass eine Garage vorliegt.

In diesem Falle hätten die Nachbarn nur noch einen Gebietserhaltungaanspruch und das Gebot der Rücksichtsnahme.

Die Festsetzungen des Bebauungsplan müssten durch Sie verletzt worden sein.

Beides sehe ich hier nicht, so dass hier der Nachbar klagen müsste, um Sie zu stoppen, diese Klage aber nicht gewinnen dürfte.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


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