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Reduzierung der Arbeitszeit


24.01.2007 21:48 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin mit einer 40Std.Woche/ 5 Tage eingestellt worden. Da die Auftragslage zurückgegangen ist, hat meine Chefin meine wöch. Arbeitszeit auf 30 Std. reduziert bei 3 1/2 Tagen.

Nun verlangt Sie, dass ich an Tagen an denen wenig zu tun ist, meine Termine (ich bin Physiotherapeutin) zusammen gelegt werden sollen, und ich den 1/2 Tag Urlaub nehmen soll. Ist das rechtens?

Wie sieht überhaupt die Urlaubsregelung aus?
40 Std./5 Tage = 26 Tage

30 Std. / 3 1/2 Tage = ???
Múss ich dann auch an den Tagen, an denen ich normalerweise nicht arbeite ( Do. nachmittag und Fr.) einen Urlaubstag nehemn?

Vielen Dank!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Fragen kann ich unter Beachtung Ihres Einsatzes summarisch wie folgt beantworten:

Der Arbeitgeber hat Urlaub zu gewähren und kann dabei auch die Leistungszeit bestimmen. Nach § 7 Abs. 1 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) hat er dabei aber die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, es stehen dringende betriebliche Gründe entgegen. Eine umfassende Abwägung vorzunehmen, würde hier aber den Beratungsumfang sprengen.

Ich kann Sie aber noch darauf hinweisen, dass gemäss § 7 Abs. 2 BUrlG der Urlaub zusammenhängend zu gewähren ist, was mir bei der von Ihrer Chefin angestrebten Lösung nicht mehr gegeben zu sein scheint. Selbst bei Unterstellung dringender betrieblicher Erfordernisse wird Ihnen nach dieser gesetzlichen Regelung zumindest ein Urlaubsanteil von wenigstens 12 Tagen zusammenhängend gewährt werden müssen. Mir drängt sich bei dem von Ihnen geschilderten Fall allerding eine weitere verschleierte Arbeitszeitverkürzung auf, die nicht der arbeitsvertraglichen Vereinbarung von 30 Stunden an 3,5 Tagen entspricht.

Zum Urlaubsanspruch: Ihre Arbeitszeit wurde um 25% verkürzt, entsprechend muss dies auch für Ihren Urlaubsanspruch gelten, so dass wir auf 19,5 Urlaubstage statt 26 Urlaubstagen kommen.

Ihre letzte Frage kann eindeutig verneint werden, schließlich sind Sie an diesen Tagen üblicherweise von der Arbeit freigestellt und erhalten auch keine Vergütung.

Ich hoffe, alle Fragen hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

RA Ralf Kunold
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