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Reduzierung Arbeitszeit für Versicherungspflicht

| 26. November 2019 19:21 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

Aktuell bin freiwillig gesetzlich versichert. Nun bin ich schwanger und da mein Mann privat versichert ist, müsste ich meines Wissens nach die Versicherungsbeiträge in der Elternzeit selbst zahlen.
Daher möchte ich zwei Monate vor Beginn des Mutterschutzes nur noch Teilzeit arbeiten. Gerechnet ab diesem Zeitpunkt 12 Monate in die Zukunft wäre dann mein Jahresentgeld niedrig genug um wieder gesetzlich versicherungspflichtig zu sein.

1. Frage: ist es korrekt, dass ab dem Beginn der Teilzeit 12 Monate in die Zukunft gerechnet wird und nicht das Gehalt im Kalenderjahr gilt?

2. Frage: macht es hierbei einen Unterschied ob ich befristet oder unbefristet in Teilzeit wechsle?

Ich habe gelesen, dass man nach einem Antrag auf Teilzeit für zwei Jahre kein weiteres Recht auf eine erneute Reduzierung der Arbeitszeit hat.

3. Frage: gilt dies auch in Elternzeit? Müsste ich dann durch den jetzigen Antrag auf x Stunden nach einem Jahr Elternzeit auch mit x Stunden anfangen?

4. Frage: übersehe ich bei diesem Vorgehen einen Haken bzw. ist weiteres zu beachten?

Vielen Dank für Ihre Antwort und viele Grüße.

Einsatz editiert am 27.11.2019 06:46:43

28. November 2019 | 06:02

Antwort

von


(335)
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10245 Berlin
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Sehr gehrte Fragestellerin,

aufgrund der übermittelten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Zu 1.) Die Jahresentgeltgrenze (JAEG) ist eine kalenderjährliche Grenze, d.h. wenn sich im Kalenderjahr die Bezüge reduzieren und dadurch die JAEG unterschritten wird, sind Sie sofort versicherungspflichtig.

Zu 2.) Ob Sie befristet oder unbefristet in Teilzeit gehen ist dabei völlig unerheblich, es kommt nur auf die Reduzierung der JAEG an.

zu 3.) Diese Begrenzung betrifft nur Anträge nach § 8 Abs. 6 TzBfG , wenn der Arbeitgeber zugestimmt oder berechtigt abgelehnt hat. Dies gilt nicht bei Anträgen auf Teilzeit nach § 15 BEEG . Bei Verringerungen derr Teilzeit nach § 15 BEEG dürfen Sie eine Verringerung der Arbeitszeit zweimal während der Dauer der Elternzeit beanspruchen. Wenn Sie sich aber mit dem Arbeitgeber einigen, wird die Einigung nicht "mitgezählt".

Sie haben meines Erachtens nichts übersehen.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe, bei eventuellen Nachfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption benutzen.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch kleine Sachverhaltsänderungen zu einer gänzlich anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 1. Dezember 2019 | 10:35

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