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Rechtsstreit


| 09.12.2007 17:55 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Am 27.01.2007 kaufte ich in Unna Möbelhaus Zurbrüggen ein Komplettes Schlafzimmer. Nach Bezhalung der Ware ginge ich zum Ausliferungslager,wo sich das in meine Einzelteile zerlegte Schlafzimmer auf einem Rollwagen (Corlette)abholbereit befande.
Wegen der Höhe der Einzelteile passte die Beladene Corlette jedoch nicht durch das Ausgangstor,das Üblicherweise von den Kunden zu benutzen ist, sondern es musste ein weitläufiger Umweg durch das Lager gegangen werden, um einen passenden Ausgang zu finden. Im Hofbereich angelangt,fasste ich die Corlette mit beiden Händen und zog diese rückwärts gehend in Richtung Fahrzeug.Plötzlich und völlig unvoraussheber bleib ein kleines vorderes Rad der Corlette in einem Bodenloch hängen,so dass die hoch aufgerichtetre Ladung nach vorn kippte und mich unter sich begrub. Durch das hohe Gewicht der Ladung, das mich praktisch auf den Rücken fiel schulg ich mit der Gesicht auf den Asphaltboden,wodurch schlimmste Verletzungs folgen entstanden mit 50% schwerbehindert ergibt.Zeuge hat entsprechende Fotos miteiner digitalkamera gefertigt,die die tiefen Bodenlöcher zeigen.Bereits in dem Unfallprotokoll, das seitens eines Angestellten der Zurbrüggen gefertigt und mit Unterschrift gezeichnet worden ist, heiß es ausdrücklich:" Collirad blieb in einem Loch stecken , da der Boden defekt ist und abschüssig zum parkplatz hin."
Meine Frage: Wie bewerten Sie mein fall? Wie hoch sind meine chancen? Wie sollte ich vorgehen?
Mit freundlichen Grussen
Sehr geehrter Fragesteller,

lassen Sie mich zunächst mein Bedauern hinsichtlich dieses tragischen Unfalls ausdrücken.

Gerne beantworte ich Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben.

Bei jedem Vertrag bestehen neben den Hauptleistungspflichten zusätzlich so genannten Neben- und Schutzpflichten. Danach hat jede Partei die Pflicht, sich bei Abwicklung des Vertrages so zu verhalten, dass Körper, Gesundheit, Leben, Eigentum und sonstige Rechtsgüter des Vertragspartners nicht verletzt werden.

Diese Pflichten haben die Mitarbeiter des Möbelhauses in dem von Ihnen geschilderten Fall verletzt. So hätte Ihnen der Rollwagen zunächst nicht mit dieser Beladung und ungesichert übergeben werden dürfen. Erschwerend kommen die Löcher im Bodenbelag hinzu, die m. E. eine eigenständige Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht darstellen.

Aufgrund der angesprochenen Pflichtverletzungen steht Ihnen dem Grunde nach gegen das Möbelhaus ein Schadensersatzanspruch zu. Dieser Anspruch umfasst alle bei Ihnen eingetretenen materiellen (z. Bsp. Heilbehandlungskosten, Verdienstausfall) und immateriellen Schäden (z. Bsp. Schmerzensgeld) zu. Eine Minderung des Anspruchs aufgrund eigenen Mitverschuldens kann ich Ihren Angaben nicht entnehmen.

Aufgrund des Zeugen und der ausführlichen Aufnahme des Unfalls sehe ich sehr gute Chancen, dass Sie Ihre Ansprüche auch durchsetzen können.

Vorsorglich möchte ich darauf hinweisen, dass mir Ihre Schilderung in einem Punkt nicht schlüssig erscheint. Wenn Sie den Rollwagen rückwärtsgehend vor sich hergezogen haben, ist es schwer vorstellbar, wie Ihnen die Ladung in den Rücken fallen konnte. Bitte benutzen Sie diesbezüglich gegebenenfalls die kostenlose Nachfragefunktion.

Ich empfehle Ihnen, sich in dieser Sache unbedingt an einen Rechtsanwalt vor Ort zu wenden, der alle weiteren Schritte in dieser Sache veranlassen wird. Dieses Forum kann nur einer ersten Orientierung dienen und eine individuelle und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen.

Mit der Bitte, bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion zu nutzen verbleibe ich mit den besten Wünschen und

freundlichen Grüßen

F. Lehmann
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 09.12.2007 | 22:25

In dieses Loch gerieit das rechte Vorderrad der Corlette, die dadurch schlagartig zum Stehen geriet,aber durch das gewicht der hochstehenden ladung nach vorn wegkippte und ich mit dem Gesicht zur corlette in geneigter Haltung befand,unter sich begrub.
Meine verletzung weisen auch das ich mit dem gesicht zur Corlette geneigter Haltung befand.
Folgende Verletzungen:Schädel-Hirnverletzung mit Schädelbasisbruch und Gesichtsschädelfrakturen
- Vorder-und Hinterwandfraktur
- Fraktur im Bereich des Siebbeines
- Frakturen des gesamten Nasenskeletts
- jochbeinfraktur beidseits
- Farktur des lateralen Orbitarandes und Orbitabodenfrakturen
- Unterkieferfraktur
- Fraktur im Bereich des Kiferhölendaches
- Verlust des Geruchssinnes
Ich hoffe das ich ihm diesem punkt geklärt habe
meine Frage: Was wären ein angemessenes Schmerzengeld

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.12.2007 | 23:32

Sehr geehrter Fragesteller,

der nun geschilderte Sachverhalt wirkt in der Tat schlüssig.

Zu Ihrer Frage:

Die Höhe des Schmerzensgeldes ist gesetzlich nicht geregelt, sondern in das Ermessen des entscheidenden Gerichts gestellt. Dabei spielen neben den Verletzungen ebenfalls die Dauer und Art der Behandlung bzw. Folgebehandlungen, die verbleibenden Dauerschäden sowie eventuell sonstige maßgebende Umstände eine Rolle.

Bitte haben Sie Verständnis, dass aufgrund der zur Verfügung stehenden Angaben eine vernünftige und ernsthafte Eingrenzung eines angemessenen Schmerzensgeldes nicht möglich ist.

Ich rate Ihnen nochmals, sich in dieser Sache baldmöglichst an einen Rechtsanwalt vor Ort zu wenden, da ich in Ihrem Fall sehr gute Erfolgsaussichten sehe.

Ich drücke die Daumen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Lehmann
Rechtsanwalt

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"Sher geehrter Herr Lehmann
Mit ihrem antwort haben sie mir sher geholfen
ich bedanke mih sher!!!! Cingöz "