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Rechtskraftnachweis für Scheidung zwecks Wiederverheiratung


06.09.2005 16:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Die Scheidung wurde vor dem Amtsgericht bereits vollzogen und beide Parteien wurden zusammen von einer Rechtsanwältin vertreten. Das Scheidungsurteil ist den Beteiligten zugekommen und keine Partei hat in der vorgegegebenen Frist Widerspruch eingelegt. Nach Ablauf der Frist erfolgte bei dem zuständigem Sachbearbeiter im Gericht ein Besuch, um einen Rechtskraftnachweis für das Scheidungsurteil zu erhalten.
Leider war dieses Bemühen erfolglos, da der Sachbearbeiter erklärte, dass irgendwann in der Zukunft auf dem postalischen Weg der Rechtskraftnachweis der Scheidung zugesandt würde.
Sieht die Rechtslage tatsächlich so aus, dass man zu Hause auf unbestimmte Zeit auf einen Rechtskraftnachweis warten muß und damit gleichzeitig daran gehindert wird, für eine Wiederverheiratung zu planen?

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Falls in der Verhandlug kein Rechtsmittelverzicht erklärt wurde, was in Ihrem Fall aufgrund der anwaltlichen Vertretung von nur einer Partei auch nicht möglich war, wird das Scheidungsurteil mit Ablauf eines Monats nach Verkündung (Termin vor dem Amtsgericht) rechtskräftig.

Zuvor wird einem das Urteil aber schon in Ausfertigung zugesandt. Diese Ausfertigung muss man dann mit der Bitte um Anbringung eines Rechtskraftvermerkes, an das AG senden oder persönlich vorsprechen.

Dies allerdings erst nach Ablauf des Monats nach dem Scheidungstermin.

Das Amtsgericht ist dann verpflichtet, umgehend den Rechtskraftvermerk anzubringen.

Sollte dies in Ihrem Fall nicht geschehen, sollten Sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde an den Direktor/ die Direktorin des Amtsgerichts senden und um Erklärung bitten.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt

www.net-rechtsanwalt.de
www.scheidungonline.org

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