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Rechtsanwaltsgebührenrechnung


29.10.2006 14:04 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Sehr geehrte Damen und Herren,
im August 2005 wurde ich geschieden, Beginn der Anwaltstätigkeit war der 15.12.2000.
Im Juni 2001 bezahlte ich eine Rechnung in Höhe von 2.861,36 DM (Prozessgebühr und Verhandlungsgebühr).
Nach der Scheidung hatte ich noch einige wenige Gespräche mit meiner Anwältin wegen der Grundsteuer und der Versicherung für unser gemeinsames Haus, die mein geschiedener Mann nicht mittragen möchte. Da mein geschiedener Mann keinen Anwalt mehr hat und nicht reagierte auf die Briefe der Anwälte seit der Scheidung, hatte ich mit meinen Forderungen keinerlei Erfolg. Am 19.07.2006 bekam ich eine Vorschussrechnung 1.067,28€ ohne genauere Angaben. Auf meine Anfrage, was ich nun unter Vorschussrechnung verstehen solle, erhielt ich zur Antwort, sie entschuldige sich, die Rechnung wäre falsch, ich bekäme eine detaillierte neue Rechnung.
Am 23.08. 2006 erhielt ich nun zwei Rechnungen,
die Rechtsanwaltsgebührenberechnung, deren Leistungszeit vom15.12.2000 bis 28.08.2006 angegeben ist, in Höhe von 1.347,29€ (Gegenstandswert 11.491,24€) und
für den Zeitraum vom 30.09.2005 bis 23.08.2006 eine Rechnung über 1.139,35 €.(Gegenstandswert 15.600,00).
Ich habe nun das Mandat gekündigt, da ich im Jahr nach der Scheidung nichts erreicht habe.

Zwei Fragen habe ich nun: Kann meine Anwältin erst jetzt die Abrechnung für den gesamten Zeitraum stellen. Hätte sie nicht während der Jahre in Etappen Rechnungen stellen müssen?
Sie sagt, Abrechnungen erfolgen in der Regel erst nach Abschluss der Angelegenheit, sie bezögen sich auf den gesamten außergerichtlichen Tätigkeitsbereich, der bisher noch gar nicht abgerechnet wäre.
Kann Sie mir, auch wenn nichts erreicht wird für das Jahr seit meiner Scheidung so viel berechnen, sie sagte am Telefon, sie könne ihn ja nicht zwingen zu bezahlen.
Herzlichen Dank,
mit freundlichen Grüßen
Sabine Krüger

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Eine Pflicht des Anwaltes „etappenweise“ abzurechnen gibt es nicht. Auch kennt das deutsche anwaltliche Gebührenrecht kein Erfolgshonorar. Gebühren werden also fällig, auch wenn die anwaltliche Tätigkeit nicht zum Erfolg geführt hat.

Eine Anrechnung der Gebühr für die außergerichtliche Tätigkeit erfolgt i.d.R., wenn auch für ein nachfolgendes gerichtliches Verfahren Gebühren fällig werden.

Die Gebühren erscheinen mir angesichts der Streitwerte sehr hoch, wenn es sich lediglich um eine außergerichtliche Tätigkeit gehandelt hat. Ohne Einsicht in die Rechnungen kann ich dies aber nicht abschließend beurteilen. Sie können mir die Rechnung gerne per fax oder e-mail zukommen lassen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.

Nachfrage vom Fragesteller 29.10.2006 | 14:53

Sehr geehrte Frau Reeder,

Vielen Dank!

An welche e-mail-Adresse kann ich die Rechnungen schicken?

Mit freundllichen Grüßen
Sabine Krüger

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.10.2006 | 16:26

Bitte an kontakt@kanzlei-reeder.de
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Reeder
Rechtsanwältin

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