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Rechtsanwaltsgebühren im Berufungsverfahren


08.02.2005 16:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



hallo
mein RA I. Instanz hat einen RA für das Berufungsverfahren an mich übermittelt mit Schreiben vom 15.5.2001. Mit Schreiben vom 25.5.2001 wurde dieses Mandat angenommen.
Es wurde per Tel. meines Steuerberaters ein Besprechungstermin für den 30.5. festgelegt.
Am 29.5. wurde der Besprechungstermin wiederrufen per Fax meines Steuerberaters.
Durch die Beauftragung zur Vertretung im Berufungsverfahren wurde mir eine Rechnung in Höhe von 632,70 Euro zugestellt.
Gegenstandswert 54 000 DM für rückständigen Unterhalt
Die Berechnung erfolgte nach § 18 BRAGO
Ist solch eine Rechnung rechtens, obwohl ich mit diesem RA weder telefoniert habe und auch keinen Besprechungstermin hatte?

Muss ich für diese Kosten aufkommen.

Das Berufsverfahren wurde von einem anderen Anwalt übernommen, wo ich auch nochmals 1.600 Euro bezahlen musste.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie teilen leider nicht mit, wie genau die Beauftragung des Berufungsanwaltes erfolgt ist. Ich gehe einmal davon aus, dass Sie entweder selber diesem Anwalt eine Vollmacht erteilt haben oder aber Ihr Anwalt I. Instanz hierzu von Ihnen bevollmächtigt war.

In jedem Falle war der Berufungsanwalt mit der Vertretung in der II. Instanz beauftragt. Dadurch fällt die Prozessgebühr nach § 31 BRAGO an. Endet der Auftrag vorzeitig, bevor der Anwalt in dieser Sache einen Schriftsatz an das Gericht gerichtet hat, reduziert sich die Gebühr nach § 32 BRAGO auf die Hälfte.

Damit ist die Ihnen berechnete und der Höhe nach nicht zu beanstandende Gebühr rechtmäßig angefallen und von Ihnen zu tragen.

§ 18 BRAGO bedeutet im übrigen nur, dass der Anwalt seine Vergütung nur aufgrund einer ordnungsgemäßen und detaillierten Berechnung verlangen kann, er also dem Mandanten eine Rechnung schicken muss.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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