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Rechtsanwaltgebühren Gegenseite


| 14.12.2009 23:13 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dennis Meivogel



Nach einer Unterschlagung (meiner Ehefrau als Angestellte / Fristlose Kündigung) wird eine unberechtigte Forderung von 7100€ geltend gemacht
Diese Forderung kann jederzeit widerlegt werden.
Die Schadenssumme beläuft sich auf 1800€.
Ein Vergleich ist anstehend (1800€).
Es werden Anwaltskosten der Gegenseite von insgesamt 900€ geltend gemacht.
Streitwert 7100€=540€ und für die Vergleichssumme von 1800€ = 200€ +Mwst und Gebühren.
Frage: muss ich als Beschuldigter bei Vergleich generell die Rechtsanwaltgebühren der Gegenseite zahlen und wenn ja wie viel?
Danke
Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Bei einem Vergleich obliegt es den Parteien, den Inhalt des Vergleiches zu bestimmen. Oftmals werden die Kosten gegeneinander aufgehoben, d.h. jede Partei bezahlt ihre Anwaltskosten selber. Dies ist offensichtlich in Ihrem Fall auch so vereinbart worden.

Bei den genannten Kosten handelt es sich offenbar um die 1,3-fache Verfahrensgebühr und eine Einigungsgebühr von 1,5. Gemäß Nr. 1000 Vergütungsverzeichnis zum RVG entsteht die Einigungsgebühr für die Mitwirkung beim Abschluss eines Vertrages, durch den der Streit oder die Ungewissheit der Parteien über ein Rechtsverhältnis beseitigt wird.

Die Höhe der Gebühren ergibt sich aus dem RVG, dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Weitergehende Informationen finden Sie unter www.rvg-tabelle.de.

Nachfrage vom Fragesteller 15.12.2009 | 11:47

hier ist es jetzt so, dass die Gegenseite die vollen Kosten von mir geltend macht, also eine Summe von 900.- die jedoch auf einer unberechtigten Forderung besteht.
Das heisst die berechtigten Kosten des Streitwertes1800.- sind ca 200.-Anwaltskosten.
Ich könnte mir noch vorstellen mich an den berechtigten Kosten zu beteiligen (50% von 200.-) damit der Vergleich zustande kommt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.12.2009 | 15:11

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie müssen sich nicht auf den von der Gegenseite vorgeschlagenen Vergleich einlassen. Wie ich bereits ausgeführt habe handelt es sich bei einem Vergleich um eine Vereinbarung die die Parteien zur Beilegung eines Rechtsstreits treffen können – sie müssen es aber nicht. Sie könnten der Gegenseite vorschlagen, dass Sie die Anwaltskosten soweit tragen, wie diese auf die berechtigte Forderung entfallen. In Ihrem Fall wären dies dann die Anwaltskosten für einen Streitwert von 1.800,-EUR. Dieser Vorschlag erscheint dann ja auch sachlich gerechtfertigt. Im Falle der Verurteilung müssten sie ja auch nur den Anteil der Kosten tragen, der wegen der berechtigten Forderung entstanden ist. Somit ist Ihr Vorschlag sachgerecht.

Bewertung des Fragestellers 17.12.2009 | 20:13


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