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Rechtsanwalt zu Steuerlichen Frage gesucht.

| 30.09.2012 15:55 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich betreibe ein Gewerbe seit Januar2012 und bin angemeldet für den Vertrieb von Waren. Jedoch führe ich als Übersetzungen durch oder vermittle Umzüge wie auf der Plattform www.myhammer.de als Subunternehmer. Ich habe die Kleinunternehmerreglung beantragt.

Ich habe nun einige Fragen, kann jedoch keinen hohen Einsatz ausloben, hoffe jedoch auf eine Antwort, die nicht detaillgenau ausfallen muss.

Wenn ich das Gewerbe im Januar 2012 angemeldet habe mit der Kleinunternehmerreglung was ist für mich massgebend?

a) Muss ich eine Steuererklärung abgeben obwohl ich befreit bin. Wenn ja wann ist diese fällig ohne Steuerberater/Anwalt und wann mit Steuerberater/Anwalt. Werde ich vom Finanzamt dafür aufgefordert?

b) Ich bin bisher davon ausgegangen, dass ich keine Einkommenssteuer bezahlen muss. Kann ich von der Einkommenssteuer befreit werden? Oder muss ich diese zahlen? Wenn ja wie hoch fällt diese aus? Bei einem Umsatz unter 17500 Euro dieses Jahr. Wie viel Prozent muss ich versteuern bei Einnahmen von Beispiel 10000-12000 Euro. Ohne Absetzbare Rechnungen.

C) Wenn ich Aufträge auf der Plattform myhammer.de annehme diese aber nicht ausführe, sondern andere Unternehmen, die auch die Rechnung ausschreiben, ich diesem Unternehmen nur eine Rechnung für die Provision schicke bekomme ich da Probleme wenn das Finanzamt mal auf mein Bewertungsprofil schaut? Nicht das die denken ich habe das alles ausgeführt.

Am meisten beschäftigt mich die Einkommenssteuer. Bitte erläutern Sie mir hierfür wenn möglich kurz Beispiele. Ich gehe keiner anderen gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit nach.

Bei der Abgabe der Steuererklärung habe ich mal gemeint zu hören, dass man die zum Beispiel für das Jahr 2012 bis Mai 2013 abgeben muss, mit Hilfe bis Ende 2013. Oder warten bis man aufgefordert wird.

Ich hoffe Sie können mir helfen

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:

a) Sie sind als Gewerbetreibender einkommenssteuerpflichtig. Dass heißt, Sie müssen für den abgelaufenen Veranlagungszeitraum eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Die Einkommensteuer wird nach Ablauf des Kalenderjahres (Veranlagungszeitraum) nach dem Einkommen veranlagt, das der Steuerpflichtige in diesem Veranlagungszeitraum bezogen hat, vgl. § 25 EStG .

Sie müssen die Steuererklärung abgeben und sollten nicht auf eine entsprechende Aufforderung warten.

Die Steuererklärungen sind spätestens fünf Monate nach Ablauf des Kalenderjahres abzugeben, § 149 Abs. 2 AO . Die Abgabefrist kann bspw. auf den 31. Dezember verlängert werden, wenn die Steuererklärung von einem Angehörigen der steuerberatenden Berufe (Steuerberater, Lohnsteuerhilfeverein, etc.) erstellt wird.


b) Eine Befreiung von der Einkommenssteuer gibt es nicht. Allerdings muss der Grundfreibetrag überschritten werden, damit Steuern anfallen; dies ist 8 004 Euro (§ 52 Abs. 41 Satz 1 EStG ). Die genaue Höhe Ihrer Steuern kann ich anhand der gegebenen Informationen nicht genau feststellen. Sie dürfte aber um die 6% Ihres Einkommens liegen.

Es gibt allerdings eine Befreiung von der Umsatzsteuer. Dazu muss Ihr Umsatz unter 17.500 € liegen, § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung).

c) Ich sehe hier keine Gefahr. Sie können ja darlegen, woher Ihre Einkünfte stammen.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 01.10.2012 | 00:20

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

zunächst vielen Dank für die schnelle Bearbeitung und Beantwortung meiner Frage, auch wenn dieser Einsatz nicht höher angesetzt werden konnte.

Ich bitte Sie, wenn es ihren Rahmen nicht sprengt, mir nachfolgende Fragen noch zu beantworten:

1. Wenn ich eine Steuererklärung durch einen Steuerberater durchführen lassen möchte, muss dieser eine Fristverlängerung bis Ende Dezember beantragen oder ich? Oder gar nicht handeln?

2. Wie kommen Sie auf den Wert 6 Prozent? Gibt es hier eine Art Tabelle? Zählt ein aufgenommender Kredit als eine Art Belastung?

3. Wenn der Betrag von 8004 Euro überchritten wird, gilt dann die komplette Summe oder nur die Differenz auf die 8004 Euro? Zum Beispiel 10004 Euro verdient. Sind dann nur 2000 Euro zu versteuern?

Vielen Dank

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.10.2012 | 06:31

Vielen Dank für die Nachfrage, die Ich gerne beantworte.

1) Ihr Steuerberater wird diese Mitteilung für Sie vornehmen. Diese sollte gemacht werden, weil das FA sonst den Grund für die Verspätung nicht sieht.

2) Es gibt verschiedene Tabellen, nach denen alles berechnet wird. Sie können einmal nach "Einkommensteuertarif" suchen. Ein aufgenommener Kredit zählt unter Umständen als Belastung - wenn er nicht für privaten Konsum genommen wurde.

3) Steuerpflichtig sind nur 2000 €.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Rübben

Bewertung des Fragestellers 01.10.2012 | 12:10

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