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Rechtsanwalt versäumt Frist


06.04.2006 09:48 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Unser Rechtsanwalt hat die Gerichtsgebühr 4 Tage zu spät eingezahlt. Trotzdem wurde das Verfahren weiter betrieben. Bei der Verhandlung wurde dies vom Richter festgestellt und das Verfahren abgelehnt. Unser Rechtsanwalt sagte: Daran hat bisher noch kein Gericht gestört. Falls die Frist nicht versäumt worden wäre hätte und das Gericht einen Teil der geforderten Kosten anerkannt und es wäre ein Vergleich zu Stande gekommen.

Meine Frage:
Kann ich unseren Rechtsanwalt für die dadurch entstandenen Kosten verantwortlich machen ? Wie soll ich dabei vorgehen ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich hat ein Rechtsanwalt für von ihm versäumte Fristen einzustehen. Inwieweit in Ihrem Fall allerdings ein Schadensersatzanspruch gegeben ist, vermag ich aufgrund Ihrer bisherigen Sachverhaltsschilderung allein nicht zu entscheiden. Hierzu müsste verglichen werden, wie der Ausgangsfall ohne die Fristversäumnis ausgegangen wäre und wie er tatsächlich ausgegangen ist. Den sich hierbei ergebenden Unterschied können Sie als Schadensersatz geltend machen. Allerdings sollten Sie sich hierbei nicht darauf verlassen, dass im Ausgangsverfahren vielleicht ein Vergleich hätte erzielt werden können, es sei denn, dass der Vergleichsabschluss sicher gewesen wäre (was aber regelmäßig nicht der Fall ist).

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 06.04.2006 | 11:10

Das Gericht hat beim Termin einen Vergleich vorgeschlagen in der Hinsicht, dass der zeitferne Schaden geltend gemacht werden kann, der zeitnahe Schaden jedoch nicht. Dies wurde ausdrücklich vom Richter festgestellt. Dem entsprechend wären auch die Rechtsanwaltskosten aufgeteilt worden. Da jedoch ein Fristversäumis vorlag (was der Richter ebenfalls festgestellt hat) musste ich die Klage zurücknehmen, um weitere Kosten zu vermeiden. Wie soll ich gegen meinen Anwalt vorgehen, da er seine Kosten nun von mir einfordert und ich nicht enverstanden bin, diese auch noch zu tragen, wenn mein Anwalt ein aussichtsloses Verfahren betreibt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.04.2006 | 12:05

Hätte denn auch der Gegner dem Vergleich zugestimmt?
Wenn Sie fragen, wie Sie gegen Ihren bisherigen Anwalt vorgehen müssen, kann Ihnen eine seriöse Antwort hierauf erst gegeben werden, wenn der komplette Fall bekannt ist. Hierzu wäre es z.B. notwendig, den Ausgangssachverhalt zu kennen. Sie können mich hierauf gerne direkt ansprechen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

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