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Rechtsanwalt kuendigt das Mandat aus nichtigem Grund

01.02.2012 11:06 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
In einem Scheidungsverfahren bereitete sich meine Anwaeltin nicht auf den Termin des Trennungsunterhaltes vor. Wir befanden uns zwar, lt. Aussage meiner RAin noch in der Auskunftsphase, dennoch bearbeitete die Richterin die Angelegenheit nicht weiter, weil sie einen Vortrag erwartet hatte. Die RAin hatte mehrmals mit der Richterin telefoniert, aber nie angefragt, was die Richterin denn von unserer Seite aus erwarten wuerde. Sie war gaenzlich ueberrascht in der Verhandlung, dass die Richterin so einen Vortrag von unserer Seite aus einforderte.

Ich bin auf den Trennungsunterhalt finanziell stark angewiesen (warte auf diese Berechnung bereits seit 10 Monaten), meiner RAin war dies bekannt. Dieser Punkt wurde in jeder Besprechung thematisiert.

So uebte ich Kritik an ihrem Vorgehen, wollte von ihr eine Erklaerung, warum sie sich hier nicht vorbereitet hatte, obwohl sie doch wuesste, dass dies fuer mich so wichtig sei. Im Zuge dessen hatte sie mir aber, am naechsten Tag, sofort diverse Rechnungen geschickt. Ich war darueber veraergert und teilte der Sekretaerin mit, ich waere mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden. Wir haetten so lange Zeit gehabt, die Unterlagen vorzubereiten, das war der RAin nicht moeglich, aber ihre Rechnung zu uebermitteln (obwohl ich schon sehr viel an Vorauskasse bezahlt habe, mit dem das verrechnet wird), war umgehend moeglich.

Daraufhin kuendigte die RAin das gesamte Mandat.

In wie weit ist nun eine Abrechnung nach Streitwert zulaessig (dies wurde vereinbart), wenn der RA aus nichtigem Grunde das Mandat niederlegt, teilweise sogar schon Faelle abgerechnet hat, die gar nicht abgeschlossen wurde, in dem Sinne, wie es das Gerichtsprotokoll festgelegt hat.

(Z.B. geht es um die Raeumung eines Lagers. Im Gerichtsprotokoll ist festgelegt, dass die RAin bei der Sichtung hilft - auf meine Frage, ob sie denn das noch endabwickeln wuerde, bekam ich bis heute keine Antwort).

Diese Logik wurde ja bedeuten, dass ein RA jeden Fall mit Streitwertberechnung annimmt, das Mandat dann aus irgendeinem Grund niederlegt, aber dann die volle Rechnung stellt.

Ich muss nun einen neuen Anwalt beauftragen und mir entstehen dadurch die Kosten doppelt.

Als Begruendung der Kuendigung gab sie an, ich sei so fordernd und wuerde oft emails schreiben (ca. 30 Stueck in 6 Monaten) und ich haette ihre Sekretaerin beleidigt (ich hatte mitgeteilt, ich sei mit der Vorgehensweise nicht einverstanden).
01.02.2012 | 11:37

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragestellerin,

wegen der Höhe des Vergütungsanspruches kommt es darauf an, aus welchem Grund das Mandat nieder gelegt worden ist.

Aus Ihrem Vortrag heraus wurde das Mandat von der Anwältin gekündigt, da diese offenbar kein Interesse mehr an der Weiterbearbeitung hatte, ohne dass Ihnen ein Verschulden zur Last fällt.

In diesem Fall richtet sich die Vergütung nach § 628 BGB, nach dem die Kollegin keinen Anspruch mehr auf Vergütung besitzt, wenn die bisherige Leistung keinen Nutzen mehr für Sie hatte, sprich Sie müssen nur insoweit bezahlen, als es für Sie einen Vorteil gehabt hatte, also anteilig.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich Ihnen ohne den genauen Sachverhalt / Akte zu kennen keine genaue Quote mitteilen kann.


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