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Rechtmäßigkeit von kostenpflichtigem Probespielen von Videospielen

06.12.2009 19:55 |
Preis: ***,00 € |

Urheberrecht, Markenrecht, Patentrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Sehr geehrte Damen und Herren,


ich betreibe mit einem Freund seit einiger Zeit einen gut laufenden "Gameshop" in einer Fußgängerzone. Wir verkaufen Konsolenspiele aller gängigen Systeme. Aufgrund des steigenden Konkurenzdrucks und der wachsenden Zahl an Käufern, die auf das Internet als Bezugsquelle ausweichen, suchen wir nach Möglichkeiten unseren Betrieb zu erweitern bzw. zu verbessern.

Eine der Überlegungen ist folgende:

Wir möchten unseren Kunden die Möglichkeit geben, Videospiele kostenpflichtig direkt bei uns vor Ort zu testen bzw. zu spielen. Die Fernseher, Konsolen sowie die Spiele würden durch uns gestellt. Der Kunde müsste für dieses Angebot einen noch festzulegenden Satz pro Stunde bezahlen ( ca. 2 - 4 € /Std.).

Für uns stellt sich die Frage, ob ein solches Angebot mit bestehendem Recht in Einklang zu bringen ist und wenn ja, wie.

Müssen wir mit Reaktionen von Videospielherstellern rechnen, wenn ja, mit welchen?

Ließe sich soetwas falls es nicht mit "einfachen" Spielen zu realisieren ist, mit Medien die inklusive "Verleihrecht" verkauft werden (wie in Videotheken) machen?

Ich danke Ihnen schoneinmal im Voraus für Ihr Bemühen.


Mit freundlichen Grüßen,

T. Dekker

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Sie dürfen die Spiele nur für die Zwecke verwenden, die Ihnen die Hersteller der Spiele erlaubt haben. Im Zweifel haben Ihnen die Hersteller nur den Verkauf und allenfalls kurze Demonstrationen der Spiele erlaubt, jedoch nicht das stundenweise entgeltliche Vermieten der Spiele.

Daher müßten Sie mit Abmahnungen und Unterlassungsklagen der Hersteller rechnen, je nach Vertrag mit diesen auch mit Vertragsstrafen.

Bei Spielen mit Verleihrechten ist das von Ihnen angestrebte Nutzungskonzept jedoch grundsätzlich unbedenklich.

Sie sollten aber auf jeden Fall die Verträge zwischen Ihnen und den Herstellern konsultieren, da diese oft voneinander abweichende Regelungen enthalten.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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