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Rechtlicher Umgang mit Arbeitnehmer

| 3. März 2022 12:31 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


15:42

Seit dem November 2019 habe ich einen Masseur eingestellt Vollzeit aber ohne ein Grundgehalt d.h. er verdient nur durch die Anzahl der Patienten. Seit Dezember 2021 glänzt er durch Abwesenheit für medizinische Untersuchungen und Krankenschein , hat für 2022 seinen gesamten Urlaub in Anspruch genommen um nach Brasilien zu fliegen für fünf Wochen von Ende Dezember bis Ende Januar. Ende Januar zurückgekommen konnte er lediglich ein paar Tage arbeiten bis er am Donnerstag den 24. Februar 2022 mir mittags mitteilte dass es ihm so schlecht ginge er könne nicht mehr weiter arbeiten worauf ich keine andere Wahl hatte er in dem Gespräch aber noch erwähnte dass mit seinem Darm was nicht in Ordnung sei und die Chemotherapie auf ihn zu käme. Da ich als Arbeitgeber selbst schwer erkrankt bin habe ich entschlossen dieses Spiel nicht mehr mitmachen zu können hunderte von Patienten abzusagen und zu verlegen etc. was einer Praxis auch nicht gut steht. Da ich zu diesem Tag noch kein Krankenschein hatte habe ich mich zur Kündigung entschlossen diese ihm per Einschreiben mit Rück Antwort zukommen lassen die er auch am 25.2.22 zugestellt bekam aber abgelehnt hat. Ich habe jetzt lediglich das Schreiben in der Hand Annahme verweigert ohne Unterschrift möchte das Arbeitsverhältnis aber so auf diese Art nicht mehr weiterführen. Mein Steuerberater sagte mir ich soll mir keine Gedanken machen es gibt zwei Möglichkeiten ich könnte kündigen für die nächsten Monat d.h. also jetzt im März für Ende April oder ich lass die Anzahl an Patienten austrocknen d.h. er hat einfach keine Patienten mehr und somit wird sich die Arbeit für ihn auch nicht mehr lohnen. Was ist für mich das beste Vorgehen damit ich am wenigsten Geld verliere? Entweder ihm jetzt zu kündigen im März für Ende April dann muss ich diese zwei Monate weiterhin bezahlen und zwar den Lohn Durchschnitt der letzten drei oder sechs Monate? Oder ich kündige nicht habe aber keine Patienten für ihn. Dann könnte es sein das er mangels Gehalt und Patienten vielleicht von selber kündigt. Da es wie gesagt mir gesundheitlich auch nicht gut geht möchte ich hier nicht in einen Mega Prozess rein gezogen werden und würde gerne den vernünftigsten Weg gehen aber mich auf der rechtlichen Seite befinden. Natürlich kam er mit einem Krankenschein dieser Krankenschein war lediglich vom 24. Februar bis 3. März ausgestellt das ist völlig irrational im Verhältnis zu den Informationen die ich vorher bekommen habe. Das hieße dass er morgen in die Praxis käme und es wär keine Arbeit für ihn da. Kann er rechtlich gegen mich vorgehen dass ich plötzlich keine Arbeit für ihn habe? Wie soll ich mich am besten verhalten ihn nicht weiter beschäftigen zu wollen ohne rechtliche Konsequenzen zu befürchten.

3. März 2022 | 13:02

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

bei dem Vertragsverhältnis kommt es genau darauf an, was hier vereinbart ist.

Wenn der „Angestellte" hier kein Grundgehalt erhält, wäre schon fraglich, ob überhaupt ein Arbeitsverhältnis vorliegt, deshalb müsste der Vertrag geprüft werden.

Jedenfalls aber führt die Annahmeverweigerung nicht dazu, dass die Kündigung nicht zugegangen wäre.

Bei einer grundlosen Annahmeverweigerung gilt die Kündigung über §§ 162, 242 BGB dennoch als zugegangen.

Deshalb müssen Sie nur bis zum Ende der Kündigungsfrist abrechnen.

Darüber hinaus hat der Arbeitnehmer, so er als solcher anzusehen sein sollte, keinen weiteren Beschäftigungsanspruch.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wilke

Rechtsanwalt



Rückfrage vom Fragesteller 3. März 2022 | 15:22

Vielen Dank für den ersten Eindruck. In der Tat sagt der Arbeitsvertrag lediglich einen Stundenlohn.
Wenn er das Einschreiben verweigert hat wie kann ich ihm rechtmäßig die Kündigung klarmachen. Noch mal als Einschreiben nur !! mit Einwurf?
Da er nichts von dem ersten Kündigungsschreiben weiß soll ich in dem jetzigen Kündigungsschreiben vermerken dass es bereits Ende Februar vorgelegen hat und er die Annahme verweigert hat?
Vielen Dank

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 3. März 2022 | 15:42

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie müssen ihm dann die Kündigung nicht mehr klar machen, da Sie bereits als klar gemacht gilt.

Sie können ihm gerne von der Kündigung eine Abschrift überreichen und von dem Umschlag, wo die Verweigerung notiert ist.

Machen Sie aber klar, dass es sich nur um Abschriften handelt.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wilke

Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 4. März 2022 | 22:43

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