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Rechtliche Konsequenz ?


08.01.2007 08:54 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



hallo,
wie ist die rechtliche Lage wenn eine ehemalige Mitarbeiterin einer Werbeagentur zu einer anderen Firma wechselt und dann einen dort verbliebenen Mitarbeiter kontaktiert und ihn um ein Marketingkonzept bittet. Dieses wird ihr dann per Mail vom Ex-Kollegen zur Verfügung gestellt. Welche rechtlichen Konsequenzen ergeben sich bitte für beide falls die Werbeagentur davon Kenntnis erhält ? Sie hat etwas angefordert und er es unrechtmäßig verschickt (sie hat ja keine Weisungsbefugnis an ihn)? Mit welchen möglichen "Strafen" ist zu rechnen für beide bzw. ihn ?
Bitte nur beantworten wenn "recht" konkrete Angaben zur Frage gemacht werden.

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Für die ehemalige Mitarbeiterin dürfte sich kein Problem ergeben. Denn selbst wenn auf Grund des Vertrages nachvertragliche Pflichten bestünden, so könnte diese doch argumentieren, dass die angeforderten Unterlagen ihr freiwillig zur Verfügung gestellt wurden. Im Übrigen stamme diese nicht aus einer eigenen „Mitnahme“, so dass auch hier kein Problem zu sehen ist.

Problematisch ist die Situation des Kollegen. Sicherlich hat er betriebliche Unterlagen unrechtmäßig weitergegeben (egal an wen). Dies stellt einen Verstoß gegen arbeitsvertragliche Pflichten dar.

Der Mitarbeiter hat sicherlich mit einer Abmahnung zu rechnen und (je nach Situation) kann u. U. auch eine fristlose Kündigung möglich sein.

Weiterhin wäre ggf. an Schadenersatzforderungen gegen den Mitarbeiter zu denken, wenn der Firma ein entsprechender Nachteil entstanden ist.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www-anwalt-for-you.de

Nachfrage vom Fragesteller 08.01.2007 | 10:04

kann er sich rausreden wenn er mit der anderen Firma während der Zusendung bereits einen Vertrag abgeschlossen hätte (im Sinne von "Loyalität") aber dann doch aus diversen Gründen bei der alten Agentur bleibt ? Nach dem Motto "es wurde ja bei ihm offensiv angefragt" und er sah sich indirekt schon bei der and. Firma (Kündigung war nicht ausgesprochen zu dem Zeitpkt. !) ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.01.2007 | 10:39

Solange das Arbeitsverhältnis besteht, besteht die Treupflicht dem alten Arbeitgeber gegenüber. Allein die vermutete Kündigung recthfertigt die Weitergabe keinesfalls.

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