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Rechtliche Bedeutung 'im eigenen Namen für Rechnung der Eigentümergemeinschaft'


02.12.2015 16:26 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Florian Bretzel



Hallo! Es geht um die rechtliche Klärung einer Vollmacht für einen Hausverwalter:

Wortlaut: Der Verwalter ist insbesondere befugt, Wohngelder und Umlagen IM EIGENEN NAMEN FÜR RECHNUNG DER EIGENTÜMERGEMEINSCHAFT mit Wirkung für oder gegen einzelne Wohnungseigentümer geltend zu machen.

Eine Partei der WEG stört sich an diesem Wortlaut und möchte eine Änderung in: Der Verwalter ist insbesondere befugt, Wohngelder und Umlagen IM FREMDEN NAMEN FÜR RECHNUNG DER EIGENTÜMERGEMEINSCHAFT...

Ich bin der Meinung der Verwalter könnte dann nicht gegen einzelne vorgehen "Wegen dem in fremden Namen" ...

Was ist denn die richtige Formulierung hier und aus welchem Rechtsgrund heraus?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Verwalter einer WEG hat gemäß § 27 Abs. 1 Nr. 4 WoEigG das Recht und die Pflicht, die laufenden Lasten- und Kostenbeiträge einer WEG einzuziehen und in Empfang zu nehmen. Dabei handelt es sich um die Beträge nach § 16 WoEigG, also insbesondere die Kosten für die Verwaltung und Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums ("Wohngeld" oder "Umlagen"). Gemäß § 27 Abs. 3 Nr. 4 WoEigG handelt er dabei stets *im Namen der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer*. Ein Vollmacht, die abweichend davon dem Verwalter das Recht gibt, die Beträge *im eigenen Namen* einzuziehen, stünde im Widerspruch zu dieser gesetzlichen Regelung. Insoweit ist der den von Ihnen geschilderte Einwand des Eigentümers nachvollziehbar.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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