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Rechteabretung/Rechteübertragung bei freiberuflicher Tätigkeit.

| 28.08.2019 09:20 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Hallo,
ich arbeite als freiberufliche Stage und Set Designerin im Theater und- Filmbereich. Einer meiner Kunden ,für den ich nun seit 2 Jahren regelmäßig arbeite, möchte nun dass ich eine Rechteübertragung unterzeichne. (Die Firma erstellt kostenpflichtige Lern-Videos zum Thema Digitalisierung für Unternehmen)
Ich kenne das bereits von Werkverträgen im Theater u Film.
Allerdings hat man mir eine Rechteübertragung vorgelegt über 3 Seiten, in der ich in jedem Absatz "Arbeitnehmerin" genannt werde. Ich denke es handelt sich einfach um einen Teil ihrers Standard-Arbeitnehmer-Vertrags den sie hier nutzen. Ich habe sie darauf aufmerksam gemacht, aber keine Rückmeldung bekommen, nur die Info dass wenn ich nicht unterzeichne, sie mich nicht mehr buchen könnten für Jobs.

Nun meine eigentliche Frage:
Soll ich etwas unterzeichnen als Freiberuflerin, in dem ich "Arbeitnehmerin" genannt werde? Könnte mir dadurch ein Nachteil entstehen?

Vielen Dank

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Als Arbeitnehmerin wären Sie dem Unternehmen gegenüber weisungsgebunden, hätten dort eine feste Anstellung mit allen Konsequenzen.

Das ist hier ja aber nicht der Fall, sondern Sie führen Tätigkeiten in freiberuflicher Methode aus, sprich, Sie haben andere Auftraggeber und sind diesen gegenüber nicht weisungsgebunden.
Auch werden Sie anders besteuert. Sie müssen Umsatzsteuer abführen. Sie wollen dort ja wohl auch gar nicht angestellt sein.

Es wäre für die Firma ein leichtes, das Wort Arbeitnehmerin schlicht durch Ihren Namen zu ersetzen, so dass die merkwürdige "Drohung", sonst würden Sie keinen Auftrag mehr bekommen, unverständlich ist.

Korrekt ist es aber nicht, wenn Sie es so unterschreiben. Man kann nicht vorhersehen, ob und wer das Dokument sieht. Daher ist der sicherste Weg, zu dem ich Ihnen raten muss, es so nicht ohne weiteres zu unterschreiben.

Ich empfehle Ihnen daher, dass Sie noch einmal klarstellen, dass Sie grundsätzlich zur Unterschrift bereit sind, aber die Bezeichnung korrekt sein muss und um Änderung bitten. Eine andere Lösung wäre, dass Sie unterschreiben mit dem Zusatz: " Es wird klargestellt, dass die Unterzeichnerin freiberuflich im Rahmen des Werkvertrages vom... tätig ist und nicht als Arbeitnehmerin bei X."

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Draudt
Rechtsanwältin





Bewertung des Fragestellers 28.08.2019 | 14:28

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