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Rechte und Unterhaltszahlung


20.09.2006 16:28 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin Vater eines 1 jährigen Sohnes aus einer nichtehelichen Partnerschaft. Nach der Trennung stellen sich mir jetzt zunächst folgende Fragen:
1. Welche Rechte genieße ich als Vater?
2. Bin ich auch der Mutter gegenüber unterhaltspflichtig oder nur meinem Sohn?
3. Wie gehe ich am besten bei der Festlegung des Unterhaltsgeldes vor (Düsseldorfer Tabelle)?
4. Empfehlen Sie mir, mit meiner Expartnerin zum Kinder- und Jugendamt zu gehen oder sollte ich besser alleine vor Ort einen Rechtsanwalt aufsuchen?
Ich wäre sehr froh, Antworten auf meine Fragen und vielleicht noch weitere Rätschlage von Ihnen zu bekommen.
Mit freundlichen Grüssen!

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich auf Grund der Anzahl Ihrer Fragen und des dazu ausgelobten Einsatzes in gebotener Kürze folgendes mitteilen:

1) Sie haben das Umgangsrecht, welches Ihnen ermöglicht, Ihr Kind regelmäßig zu sehen. Das Sorgerecht liegt bei der Mutter. Wenn Sie das gemeinsame Sorgerecht wünschen, muss die Mutter zustimmen.

2)Die Regelung über die Dauer von Unterhalt wegen Erziehung und Pflege nichtehelicher Kinder befindet sich in § 1615 l Abs.2 S.3 BGB. Dort wurde geregelt, dass der Unterhaltsanspruch frühestens ab vier Monaten vor der Geburt beginnt und spätestens drei Jahre nach der Geburt endet.
Wenn jedoch dringende Belange des Kindes entgegenstehen, kann es zu einer längeren Unterhaltsverpflichtung kommen.

3) Die Düsseldorfer Tabelle ist eine Richtlinie. Danach können Sie den Unterhalt des Kindes berechnen.

4)Es kommt ganz darauf an, was Sie vorhaben. Wenn Sie die Vaterschaft anerkennen wollen, würde ich Ihnen empfehlen, zum Jugendamt zu gehen. Wenn Sie Regelungen bezüglich des Umgangsrechtes treffen wollen, dann würde ich Ihnen einen Anwalt empfehlen.

Grundsätzlich kommt es auch immer darauf an, ob Ihre Partnerin und Sie sich noch verstehen oder nicht. Bezüglich des Unterhalts für die Mutter kommt es auch auf deren Lebensumstände an, nicht auf Ihre.

Es handelt sich hier um ein komplexes Thema. Daher würde ich Ihnen empfehlen, zuerst beim Jugendamt Auskunft zu holen und wenn dann noch Fragen offen sind, können Sie immer noch einen Anwalt kontaktieren. Anders wäre es nur, wenn Sie bereits bezüglich der Regelungen mit der Mutter Ärger haben.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Beurteilung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Ich wünsche Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin
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