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Rechte eingetragene Lebenspartnerschaft ohne Stiefkindadoption


18.12.2016 17:10 |
Preis: 35,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt



Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Situation. Ich lebe mit meiner Lebensgefährtin und ihrem Kind zusammen in einem Haushalt, bisher nicht verheiratet. Nun denken wir über eine Hochzeit nach. Wie steht es dann um die Rechte bezüglich der Fürsorge für das Kind? Muss ich es adoptieren, um beispielsweise im Krankenhaus Entscheidungen treffen zu können oder besteht die Möglichkeit, hierfür einen Notar zu kontaktieren und alle notwendigen Dinge festzuhalten? Es geht natrülich auch um Fürsorge für das Kind im Todesfall der Mutter, etc.
Besteht die Möglichkeit, auch Kranktage gemeinsam mit dem Kind zu verbringen, damit die Mutter arbeiten kann? Grundsätzlich geht es also um eine Gegenüberstellung der Rechte in diesem Bereich mit und ohne Adoption.

Vielen Dank bereits im Voraus für die Beantwortung der Fragen.


Einsatz editiert am 18.12.2016 18:51:08

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ich beantworte Ihre Fragen gerne wie folgt:

Alleine durch die Heirat haben Sie noch keine Rechte bezüglich des Kindes.
Wenn Sie alle Rechte bezüglich des Kindes haben wollen, so ist die Adoption der richtige Weg. Sie haben dann die Stellung wie ein Elternteil. Ein wesentlicher Unterschied ist das Erbrecht, das dann auch für Sie und das Kind gilt. Dann wären auch die Krankheitstage so möglich wie Sie gefragt hatten. Der eigentliche Vater muss aber einverstanden sein und es findet eine Prüfung durch ein Gericht statt.

Die andere Möglichkeit ist eine Soorgerechtsverfügung. Diese muss notariell sein. Hierin können Sie einzelne Rechte und Pflichten bezüglich des Kindes festlegen. Alle hier von Ihnen angesprochenen Punkte können geregelt werden. Auch hier muss der eigentliche Vater einverstanden sein.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin

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