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Rechte bei defektem Auto

10.07.2017 15:49 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


19:58
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor ziemlich genau 3 Jahren einen Neuwagen bei Peugeot gekauft. Dieser zeigte zum Ende der Gewährleistung einen Motorfehler in Form von Turbolöchern, d.h. auf der Autobahn nimmt der Motor zwischendurch kein Gas an. Dies konnte auch durch insgesamt 5 erfolglose Reparaturen seitens des Autohauses nicht behoben werden.

Zusätzlich geht der Verbrauch des Fahrzeugs stetig nach oben. Statt der angegebenen 5,8 Liter/100 km innerorts lag der Verbrauch nach dem Tausch einer Kraftstoffverteilerleiste bei 7,1 Liter und aktuell nach der letzten Reparatur sogar bei über 9 Liter/100 km.

Der Motorfehler macht mir einen privaten Verkauf leider unmöglich, denn ich müsste darauf hinweisen und könnte keinen fairen preis erzielen. Dies gilt genauso bei Kauf eines anderen PKW bei einem Händler, denn es wird niemand ein defektes Fahrzeug in Zahlung nehmen.
Privat erzielt dieser Wagen zwischen 15.000 und 16.000 Euro. Das Autohaus bietet mit 13.000 Euro inkl. der Abtretung aus den Ansprüchen eines Hagelschadens (2.200 Euro Schaden).

Lohnt es sich in diesem Fall einen Anwalt einzuschalten oder sehen die Chancen, einen höheren Wert zu erzielen, eher schlecht aus?

Nach über einem Jahr und zahlreichen Reparaturen ist dies nicht nur eine finanzielle sondern auch eine nervliche Frage.

Danke!
10.07.2017 | 16:25

Antwort

von


(2879)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn bereits so häufig repariert worden ist, haben Sie ebenfalls einen Anspruch auf Rückgabe des Fahrzeuges und Rückzahlung der Kaufpreissumme abzüglich der gefahrenen Kilometer als Nutzungsersatz. Dies sollte man zuvor berechnen, ob sich nicht auch diese Variante lohnt.

Falls dies nicht der Fall sein sollte, wäre dies sicherlich eine denkbare Möglichkeit, das Fahrzeug schnellstmöglich wieder "loszuwerden", wenn auf dem freien Markt ohne den Defekt kein wesentlich höherer Preis zu erzielen ist. Auch sollte geprüft werden, inwiefern die Ansprüche aus dem Hagelschaden durchsetzbar sind. Dies sollte nur "erfüllungshalber" abgetreten werden, sodass Sie nicht in das Realisierungsrisiko reinkommen.

Bei anwaltlicher Vertretung haben wir häufig die Erfahrung gemacht, dass andere Vergleiche möglich sind, da andere Personen damit beschäftigt werden, allerdings ist dies auch immer eine Frage des Einzelfalles.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 10.07.2017 | 17:46

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

Danke für Ihre schnelle Antwort. Ich habe noch Rückfragen zu meinen Daten, auf die Sie nicht eingegangen sind:

Habe ich diese ganzen Möglichkeiten auch nach 3 Jahren noch, wenn die erste Reparatur innerhalb der Gewährleistungsfrist von 2 Jahren war?
Und wonach richtet sich, welche Art der Entschädigung man anstrebt?
Kann ich auch den viel zu hohen Verbrauch als Rückgabegrund aufführen?

Und wie sind die Erfolgschancen? Bei geschätzten 16.000 Euro Anwalts- und Gerichtskosten bei einem Streitwert von 13.000 Euro (ggf. ist dieser dann ja noch höher, wenn der Restwert anders berechnet würde).

Würde ggf. auch schon ein professionell angefertigtes Anwaltsschreiben hier ein Einlenken seitens des Autohauses erwirken? Ich kann nicht abschätzen, wie wahrscheinlich eine Durchsetzung meiner Forderungen ist.

Vielen Dank!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.07.2017 | 19:58

Sehr geehrter Fragesteller,

Die Gewährleistung verlängert sich bei dem gleichen Mangel stets um zwei Jahre. Das bedeutet wenn der Mangel innerhalb von der Gewährleistung Zeit noch einmal aufgetreten ist, dass sich diese entsprechend verlängert .
Als einzig möglicher Rücktrittsgrund, wäre hier die nicht erfolgte nach Erfüllung anzuführen. Der erhöhte Spritverbrauch wäre zudem auch bei der Berechnung der Rückgabe mit zu berücksichtigen.
Die Erfolgsaussichten sind sehr gut, wenn es sich stets um den selben Mangel gehandelt hat und die letzte erfolglose Reparatur nicht länger als vier Wochen her ist.
Ein anwaltliches Schreiben kann durch aus mehr bewirken, da die Sachbearbeitung meist dann auch von der entsprechend geschulten Rechtsabteilung durchgeführt wird.
Die Gebühren richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz und betragen circa 10 % des Streitwertes, wobei die Gegenseite verpflichtet ist, diese bei einem verlorenen Verfahren ebenfalls zu erstatten.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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