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Rechte an einer eigenen Grabstätte


07.01.2005 11:34 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Ich ferfüge über eine eigene Grabstätte in in welcher meine Ehefrau beigesetzt ist.
Meine verstorbene Frau hat einen Sohn hinterlassen,meinen Stiefsohn .Dieser hat sich nach dem Tod seiner Mutter von mir und meiner Familie abgewand und ist zu seinen Großeltern mütterlicher Seite gezogen.Das Wohn und Aufenthaltsrecht ist Ihnen ,den Großeltern vorbehalten gewesen.Eine eigentliche Vormundschaft für die Großeltern war nur vom Amtswegen und unter Kontrolle des Vormundschaftsgericht.
Das Verhältniß zu den Großeltern,meinen Schwiegereltern ist seit Jahren kein gutes und im ständigen Streit.Das Verhältiß zu meinen Stiefsohn die letzten zwei Jahre auch nicht. Sie haben jeglichen Kontakt zu mir abgelehnt und versucht zu unterdrücken.
Jetzt ist mein Stievsohn verstorben,und die Großeltern veranlassten seine Bestattung eigenwillig und verfügten ohne mich zu Fragen über die in meinen Besitz befindende Grabstätte.
Ich bin weder über das Ableben meines Stiefsohns und auch deren Bestattung informiert worden.Informationen hierzu habe ich nur über Presse und Freunden erhalten.

Frage:
Wie weit ist es Rechtens eigenwillig über eine Grabstätte zu verfügen die nicht im eigenen Besitz ist.Sollte oder muß ich, den jetzt noch folgenden Anwältlichen Forderungen der Groß-und Schwiegerältern mir gegenüber nachkommen.Laut Schreiben Ihres Rechtsanwalt bekunden sie ein originäes Interesse die Grabstätte nach eigenen Wünschen zu gestallten ,also auch die Änderung
des Grabsteins und Innschrift.

Ich Bedanke mich für jede Information
mit freundlichen Grüßen
Woodwater
Sehr geehrter Rechtssuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Als Grabstättennutzungsberechtigter dürften Sie das alleinige Verfügungsrecht über die Grabstätte besitzen. Möglicherweise haben Sie die Grabstättennutzungsberechtigung aber gemeinsam mit Ihrer verstorbenen Frau erworben und sie bezieht sich auch auf die Familie Ihrer Frau. Dies kann aber nur durch einen Blick in die Unterlagen festgestellt werden. Entscheidend wird die vertragliche Ausgestaltung der Nutzungsberechtigung und die mit dem Friedhof getroffenen Vereinbarungen sein.

In der Regel ist in den entsprechenden Friedhofs- und Bestattungssatzungen der Gemeinden geregelt, daß der Antragsteller bei der Beerdigung in einer vorhandenen Grabstätte den Nachweis einer Nutzungsberechtigung vorzulegen hat. Ich empfehle Ihnen deshalb folgende Vorgehensweise:

Schauen Sie bitte zunächst in Ihren Unterlagen, wie die Ihnen zustehende Nutzungsberechtigung vertraglich ausgestaltet ist. Möglicherweise erstreckt sie sich auch auf Familienmitglieder Ihrer verstorbenen Frau. In diesem Fall wird der Stiefsohn leider zu recht dort beerdigt worden sein und seine Erben werden ein Recht haben, die Grabstätte des Enkels nach ihren Wünschen zu gestalten.

Umfasst die Nutzungsberechtigung aber nicht die Beerdigung von Familienmitgliedern Ihrer Frau, ruht der Verstorbene am falschen Platz. Sie sollten dann Rücksprache mit der Friedhofsverwaltung halten und dort nachfragen, auf welcher Grundlage der Stiefsohn dort beerdigt wurde. Ihnen wird dann ein Recht auf Umbettung des Verstorbenen in eine andere Grabstätte zustehen, welches Sie mit Hilfe eines Rechtsanwaltes durchsetzen könnten.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt
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