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Recht zum Bankeinzug schlampig verwaltet von Hausverwaltung

25.08.2012 18:44 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Verwalterin einer Wohnungseigentümergemeinschaft erhält von mir Einzugsermächtigung für Hausgeld. Verwalterin bucht ab von meinem Konto, aber von einem anderen meiner Konten, für das sie keine Einzugsermächtigung erhalten hat. Vermutlich hatte die Verwalterin das alte Kto. noch in Ihren Dateien und hat dies einfach versehentlich verwendet. Das Einzugsermächtigungsdokument trägt aber ganz klar andere Kontodaten von ganz anderer Bank.

Weiters hatte ich der Verwalterin mit Schreiben anliegend zu selbiger Einzugsermächtigung die Abbuchung des geforderten Betrages genehmigt, abzüglich 2,50 Euro, die ich von ihrer Forderung abgezogen hatte, weil ich von ihr zu Unrecht eine Mahnung erhalten hatte und damit Arbeit hatte. Fr. B. bucht aber den kompletten Betrag ab, Sie bucht auch die 2,50 E ab, die ich ihr nicht genehmigt hatte.

Nun liege ich mit der Verwalterin schon seit zwanzig Jahren im Clinch wg. zahlreicher sehr schlimmer Durchstechereien bei der Hausverwaltung. Die Frau hat mir jetzt über einen Zeitraum von etwa zwanzig Jahren finanziell und persönlich sehr geschadet. Ich will daher aus ihrem o.g. Fehlverhalten – zu hohe Abbuchung und zusätzlich von nicht genehmigtem Konto - für die Verwalterin den größtmöglichen Schaden herleiten. Was kann man machen? Bitte nicht den Rat mit der Rücklastschrift erteilen: Dass ich eine Lastschriftrückabwicklung ggf. mit kleiner Kostenersatzforderung machen kann, das weiß ich selber und das hat zuwenig Schaden für die Hausverwaltung. Was kann man aus der Sache machen? Strafanzeige wg. Straftat? Mördermäßige Schadensersatzforderung? Das Größte wäre, wenn ich die Verwaltungsfirma aus ihrem Verwaltungsvertrag mit der WEG ganz rausbekommen könnte. Welcher Anwalt kann aus dieser Sache die bösartigste Aktion machen? Wenn der Anwalt einen guten Vorschlag hat, beauftrage ich ihn ggf. noch mit der Durchführung. Gerichtstand wäre dann Berlin. Bitte nehmen Sie den Fall möglichst nur an, wenn Sie auch schon einen bösartigen Einfall haben, den Sie auch bereit sind durchzuführen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:
Auch wenn Ihre Verärgerung verständlich ist, kommen Fehler auch bei einer Hausverwaltung vor. Sie können hier keine großen Schäden geltend machen, da Ihnen kein durchsetzbarer Schaden außer den Mahngebühren entstanden ist durch das Verhalten der Hausverwaltung. Es gilt in Deutschland, dass grundsätzlich kein pauschalierter Schadenersatz oder ein Schadenersatz ohne tatsächlichen Schaden als Vermögenseinbuße geltend gemacht werden kann. Sie können die Hausverwaltung durch einen "bösen" Brief auffordern, Ihnen die Mahngebühren zurückzuzahlen und künftig Abbuchungen nur bezüglich des angegebenen Kontos vorzunehmen sind.
Ein Straftatbestand zb . Untreue oder Unterschlagung sowie sonstige Straftatbestände durch die unberechtigte Abbuchung sind nicht erfüllt; es fehlt schon an dem subjektiven Tatbestand wie zumindest bedingter Vorsatz.
Auch für eine fristlose Kündigung des Verwaltervertrages reicht das "Vergehen" der Hausverwaltung nicht aus.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

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