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Recht auf Zeugnis für 400 Euro - Job ?

| 06.07.2006 20:44 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Sehr geehrte Dame,
sehr geehrter Herr,

ich habe halbtags von 01.09.05 bis heute auf 400 Euro - Basis bei einer Gastronomie - GmbH als "Hausmeister" gearbeitet. Reinigungstätigkeiten haben allerdings nur ca. 20 % der Arbeitszeit ausgemacht. Überwiegend habe ich qualifiziertere Arbeit gemacht. (regelmäßiger Einkauf im Großmarkt mit Etatverantwortung, Einarbeitung von Aushilfen, gelegentlich Abwicklung von Bewerbungsgesprächen (nur 400 - Euro - Kräften ), eigenmächtige Bestellung von Non-Food-Artikeln, Beaufsichtigung und Anleitung von "Tagelöhnern" bei Veranstaltungen.
Habe ich trotz der kurzen Dauer des Arbeitsverhältnisses und nur eben nur 400-Euro-Basis Anspruch auf ein Arbeitszeugnis in dem drinsteht, daß ich dort nicht nur "Putzmann" war ? (im Arbeitsvertrag steht eben nur "Hausmeistertätigkeiten"

Sehr geehrter Ratsuchender,

jeder Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis, unabhängig davon in welchem Umfang er seine Tätigkeit ausübt. Es spielt dabei keine Rolle, ob eine Teil- oder Vollzeitstelle oder nur eine geringfügige Beschäftigung ausgeübt wird.

Die Pflicht zur Zeugniserteilung ergibt sich § 109 Gewerbeordnung, § 630 BGB bzw. aus einer vertraglichen Nebenpflicht des Arbeitgebers aus dem Arbeitsverhältnis.

Hinsichtlich der Angaben der einzelnen Tätigkeitsfelder sollten Sie ein qualifiziertes Zeugnis verlangen, dass die auch Ihre Tätigkeiten aufführt und eine entsprechende Bewertung Ihrer Leistung enthält

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit besten Grüßen

RA Schröter

Nachfrage vom Fragesteller 06.07.2006 | 21:07

Danke für Ihre schnelle Antwort. Kann ich dann die Erstellung meines Arbeitszeugnisses innerhalb einer Frist von 6 Wochen verlangen, oder ist das zu kurzfristig ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.07.2006 | 22:45

Eine exakte Frist für die Zeugniserstellungh gibt es nicht. Bei einer Kündigung oder dem Auslaufen eines Vertrages sollte dies in "angemessener Frist" erfolgen. 6 Wochen sollten hierfür allemal ausreichen. Bei einem Zwischenzeugnis erfordert die Zeugniserstellung auch einen plausiblen Grund durch den Angestellten. Allerdings sollte auch hier die sechs Wochen ausreichen.

Als Richtwert für eine angemessene Frist sollte hier mindestens 2 Wochen angesetzt werden, so daß die sechs Wochen für eine qualifiziertes Zeugnis jedenfalls angemessen sind.

Mit besten Grüßen

RA Schröter

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"kurze klare aussage. Bei Arbeitgebern herrscht irgendwie der Irrglaube, 400-Euro-Kräfte seien "rechtlose Wesen" "
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