Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Recht auf Erbanteile


23.02.2006 18:42 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von



Guten Abend,
Mein Großcousin verstarb jetzt,seine Ehefrau vor 4 Jahren,sie haben keine gemeinsamen Kinder. Er hinterließ ein handschriftliches Testament, worin die Neffen und Nichten der verstorbenen Ehefrau erben sollen.
Ich bin die einzige gesetzliche Nachkomme.
Nun meine Frage:
Habe ich ein Recht auf Erbteile bei eventueller Testamentsanfechtung ? (...wenn ja wie hoch wäre der Anteil )
Ich soll dem Notar der Erben eine Verzichtserklärung unterschreiben.Vorhanden sind Immobilien und Konten.
Darf der Notar von denen mir Auskunft über den Inhalt des Nachlasses erteilen ?(...mir ist der genaue Inhalt des Nachlasses nicht bekannt)
Vielen Dank im voraus.
24.02.2006 | 10:51

Antwort

von


252 Bewertungen
Heinrich-Brüne-Weg 4
82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
Web: www.anwaeltin-heussen.de
E-Mail:
Sehr geehrter Ratsuchender,

bitte beachten Sie, dass eine Antwort nur auf den von Ihnen gegebenen Informationen basiert. Sollten die Tatsachen anders sein, ist auch die Einschätzung möglicherweise eine Andere.

1. Um das Testament anfechten zu können, brauchen Sie einen Grund.

2. § 2079 BGB „Anfechtung wegen Übergehung eines Pflichtteilsberechtigten“ entfällt, weil Sie nicht pflichtteilsberechtigt sind.

3. Für Gründe gemäß § 2078 BGB haben Sie keine Anhaltspunkte genannt. In Betracht kommt ein Inhaltsirrtum, falls Ihr Großcousin z.B. sämtliche Familienmitglieder seiner Frau und sich einsetzen wollte.

4. Sie müssten die Gründe beweisen können. Wenn Sie also Anhaltspunkte haben, dass Sie ebenfalls Erbe hätten werden sollen, kommt eine Anfechtung in Betracht. Ansonsten sehe ich hier wenig Chancen auf eine erfolgreiche Anfechtung nach Ihrer bisherigen Schilderung.


Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen. Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

Weiler Rechtsanwälte
Sonnenstr. 2
80331 München

Tel: (089) 20604130
kanzlei@weiler-rechtsanwaelte.de


Nachfrage vom Fragesteller 24.02.2006 | 17:34

Danke für Ihre Auskunft,ich habe noch eine Nachfrage.
Ich bin durch einen der Erben (Neffen der bereits verstorbenen Ehefrau )meines Groß-Cousins telefonisch informiert worden,daß ihr Notar von mir eine Verzichtserklärung für das Erbe verlangen wird,da ich der einzige gesetzliche Nachkomme bin.
Im vorliegenden Handschriftlichen Testament bin ich nicht genannt.Weshalb muß ich dann eine Verzichtserklärung abgeben?
Nochmals vielen Dank für die Beantwortung !

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.02.2006 | 17:45

Ohne Vorlage des Testaments kann ich dazu nichts sagen. Sie sollten eine Kopie des Testaments verlagen. Wenn über einen nicht unerheblichen Teil des Erbes im Testament verfügt wurden, kann es sein, dass durch Auslegung Sie als Erbe ermittelt werden.

Mit freundlichen Grüssen
Nina Heussen
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

252 Bewertungen

Heinrich-Brüne-Weg 4
82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
Web: www.anwaeltin-heussen.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Erbrecht, Kaufrecht, Urheberrecht, Internet und Computerrecht, Miet und Pachtrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER