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Recht auf Auszahlung von Urlaubsanspruch nach Kündigung vom Arbeitnehmer?

02.08.2010 21:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Mitte Juni 2010 von meinem Arzt krank geschrieben worden. Außerdem hat mir mein Arzt geraten den Arbeitsvertrag schnellstmöglich zu kündigen, da er bei mir eine Psychose, bedingt durch den Arbeitsplatz, festgestellt hat . Da ich einen befristeteten Arbeitsvertrag bis zum 31.01.2011 habe, ohne einzelvertragliche Kündigungsklausel, konnte ich nur außerordentlich zum 31.07.2010 kündigen. Nach heftigem Streit mit meinem Arbeitgeber hat dieser die Kündigung zum 31.07.2010 bestätigt. Mir wurden sämtliche Unterlagen (Lohnsteuerkarte etc.) nach der letzten Gehaltsauszahlung zugeschickt. Die Arbeitsunfähigkeit ging bis zum 31.07.2010. (insgesamt 6 Wochen)

Ich habe meinen gesamten Urlaub aus 2010 noch offenstehen. Da ich aber seit dem 31.07.2010 aus dem Arbeitsvertrag bin, mir sämtliche Unterlagen (Lohnsteuerkarte etc) schon zugeschickt worden sind, bin ich mir nicht sicher, ob ich Anspruch auf Auszahlung meines Urlaubs habe, auch im Hinblick meiner 6-wöchigen Arbeitsunfähigkeit? Hinzu kommt, dass mein Ex-Arbeitgeber und ich nicht im Frieden auseinander gegangen sind.

Habe ich noch Anspruch auf Auszahlung meines Urlaubs? Wenn ja, wie gehe ich jetzt vor um an mein Recht zu kommen?

Vielen Dank für eine schnelle Antwort

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Sie konnten Ihren Urlaub wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht nehmen. Ihr Urlaubsanspruch ist für 2010 voll entstanden, weil Sie in der zweiten Jahreshälfte ausgeschieden sind. Dies ergibt sich aus § 5 I c BUrlG . Trotz Krankheit ist der Urlaub nicht verfallen, dies folgt aus § 9 BUrlG .
Da Sie den Urlaub nicht mehr nehmen konnten und können, ist er jetzt nach § 7 IV BUrlG abzugelten.

Der Arbeitgeber ist also verpflichtet Ihnen den gesamten Urlaub auszuzahlen. Dies hätte bereits mit der letzten Lohnabrechnung erfolgen müssen, der AG ist also im Verzug.

Sie sollten den Arbeitgeber schriftlich darauf hinweisen, dass der Urlaub noch abzugelten ist und sollten dafür eine Frist von 14 Tagen setzen. Sollte der AG die Zahlung verweigern, sollten Sie einen Anwalt beauftragen. Dieser würde dann eine Zahlungsklage zum Arbeitsgericht erheben.



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