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Rechnungsstellung nach 2 Jahren

22.09.2008 13:57 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahr 2003 habe ich bei "Anwalts Liebling" eine Rechtschutzversicherung für Single abgeschlossen. Ab 2005 hatte ich immer wieder Schwierigkeiten den Versicherungsbetrag finanziell aufzubringen und so erhielt ich am 7.3.06 ein Schreiben einer Kanzlei einen offenen Beitrag von 127,00 Euro zu begleichen. Dies war mir nicht möglich und es folgten weitere Aufforderungen. Schließlich schrieb ich am 14.5.06 direkt an die Advocard mit einem Ratenzahlungsvorschlag und der Bitte den Vertrag zu kündigen. Keine Antwort. Am 20.05.06 sendete ich ein Schreiben, welches nur die Vertragskündigung enthielt. Keine Antwort. Am 27.06. bekam ich ein Schreiben von einer Inkassofirma über die 127,00 Euro. Ich sendete erneut an die Inkassofirma einen Ratenvorschlag mit der Bitte mir mitzuteilen, ob die Kündigung erfolgte. Keine Antwort. Dann erhielt ich am 07.07.2008 von der Kanzlei aus Nürnberg eine Zahlungsaufforderung über 250,00 Euro (127,00 Euro Hauptforderung + Kosten) mit Androhung auf ein Mahnverfahren. Ich berief mich auf das Schreiben vom 14.05.2006 an die Advocard und bat um Einigung. Ich würde 160,00 Euro direkt zahlen und dann wäre die Angelegenheit erledigt. Dies wurde von der Kanzlei angenommen. Nun erhielt ich per 12.09.2008 eine Zahlungsaufstellung der Advocard vom 26.07.2006 - 26-07.2008 solle ich mein Beitragskonto in Höhe von 572,40 Euro ausgleichen. Hallo?? Ich habe während der ganzen Zeit keine Rechnungen mehr erhalten und bin davon ausgegangen, dass die Angelegenheit erledigt ist und die Versicherung gekündigt. Es wurden auf alle meine Schreiben an die Advocard nicht reagiert und auch keine Zahlungsaufforderungen mehr gestellt. Auch habe ich der Advocard bereits im Jahr 2004 mitgeteilt, dass ich geheiratet habe (Urkunde über Namensänderung zugeschickt) und die Rechnung lautet auf meinen Mädchennamen. Wie soll ich nun reagieren und muss ich zahlen?? Es kann doch nicht sein, dass man über 2 Jahre gar nix erhält und dann so einen horrenden Betrag zahlen soll?
Auch finde ich komisch, dass mir eine Aufstellung geschickt wird, datiert am 12.09.08 mit dem Satz Ihre Rechtsschutzversicherung wird am 26.07.08 fällig.
Ich hoffe auf Antwort Ihrerseit, wie ich mich weiter verhalten soll und bedanke mich schon im Voraus für Ihre Bemühung

Mit freundlichem Gruß

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für das Einstellen Ihrer Frage, welche ich Ihnen aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes gerne wie folgt beantworten möchte:

Die Frage, wie Sie sich nunmehr am Besten verhalten sollten, hängt maßgeblich davon ab, ob Sie mit der Kanzlei aus Nürnberg einen Vergleich dahingehend geschlossen haben, dass bei Zahlung einer Summe von 160,00 € sämtliche Zahlungsansprüche abgegolten sein sollten. Ob dem so ist, kann nur nach Überprüfung Ihrer Unterlagen festgestellt werden, welche Sie mir gerne zukommen lassen dürfen, falls Sie eine weitere rechtliche Betreuung Ihrer Angelegenheit durch meine Kanzlei wünschen. Sollte die Advocard - Rechtsschutzversicherung mit diesem geschlossenen Vergleich einverstanden gewesen sein, besteht jetzt kein Zahlungsanspruch mehr gegen Sie.

Ferner müsste geklärt werden, ob denn eine wirksame Kündigung Ihres Versicherungsvertrages erfolgte, und zu welchem Zeitpunkt diese Kündigung wirksam wurde.Denn rein rechtlich müssen sie Ihre Beiträge bis zu dem Zeitpunkt zahlen, zu dem die Versicherung wirksam gekündigt wurde. Daher kann es gut sein, dass sich Beitrag von ehemals 127,00 € vervielfacht hat, resultierend aus aufgelaufenden Zinsen, Rechtsanwalts-/Inkassokosten und Mahngebühren etc..Sollte jedoch Ihre Versicherung nicht gekündigt worden sein, ist es unverständlich, weshalb Sie keinerlei Rechnungen/Zahlungsaufforderungen mehr bekommen haben.

Sie sollten daher Ihren gesamten diesbezüglichen Schriftverkehr von einem Rechtsanwalt Ihrer Wahl überprüfen lassen, da nur dann sicher beurteilt werden kann, ob die nunmehr gegen Sie erhobenen Forderungen rechtens sind oder nicht. Bei Bedarf dürfen Sie sich hierzu gerne an mich wenden, eine Kommunikation kann per Email/Telefon erfolgen.

Ich hoffe, Ihnen zunächst eine erste Orientierung gegeben zu haben. Nutzen Sie gegebenenfalls die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin

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