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Rechnungsgestellung/Wucher Steuerberater

04.09.2013 10:48 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahr 2007 beauftragte ich das Steuerbüro A mit der Erledigung meiner Lohnsteuer für das Jahr 2007 und im Folgejahr für die Lohnsteuer 2008. In Rechnung wurde für 2007 ca 68€ und für das Jahr 2008 ca. 90€ jeweils zeitnah gestellt.

Im Jahr 2009 hat der Inhaber des Steuerbüros A an einen Nachfolger übergeben.
Zugleich kam bei mir ab Okt 2009 eine gewerbliche Tätigkeit hinzu
(Kurzzeitvermietung von Einzelnen Zimmern im Wohnhaus).

Die Buchführung, Kassenbuch und sämtliche buchhalterischen Nachweise führte ich aufgrund meines gelernten Berufes ausnahmslos.
Der Steuerberater hatte hier keinerlei Arbeit. So wurde die Steuer 2009, 2010, 2011, jeweils vom Steuerbüro erledigt, aber nie eine Rechnung gestellt.
Im Zuge der Familienplanung wechselte ich zum Steuerberater meines Mannes, kaum fragte die Steuerkanzlei B bei A an schon flatterten Rechnungen in Höhe von
2009 wir als Gegenstandswert für die Pension ca 13500 € angenommen, in diesem Jahr hatte ich aber das Gewerbe erst begonnen und einen Umsatz Okt/09-Dez/09 von ca. 1050€
Für Photovoltaik wird ein Gegenstandswert von 12.500 angesetzt obwohl die Erträge ca 2500€ betragen.
Des Weiteren wurden mit 6h a´ 65€ 390€ Vorarbeiten angesetzt welche über das übliche Maß hinausgingen, das waren Ermittlung Anschaffungswert, Wohnflächenberechnung, Ermittlung Grundstücksaufwendungen. Die jeweiligen Daten habe ich dem Steuerbüro A aber übersendet. In Rechnung gestellter Betrag 1175€

2010:
Pension wird als Gegenstandswert 12500 angenommen, auch hier war der Umsatz deutlich weniger.
Photovoltaik 12.500 Umsatz wie 2009
Erklärung Gewerbesteuer §24 und §25 Gegenstandswert 6000€
wird als Gegenstandswert 10300€ angenommen, ausgewiesen sind "Buchführung einschließlich des kontieren der Belege. Buchführung wird dem Steuerbüro immer komplett und vollständig übergeben. In Rechnung gestellter Betrag 570€
Gesamtrechnungsstellung 1213€

2011: € ähnliche Gegenstandswerte wie 09,10 in Rechnung gestellter Betrag 1274€

Abschließend sendete das Steuerbüro Rechnung 4 mit der Leistung, dass die Steuerbescheide 2009,2010, 2011 im Jahr 2013 geprüft wurden Rechnungssumme € 232

A) war mit dieser Steigerung von ehem 70-90€ nie zu rechnen
B) Hatte ich keine Möglichkeit auch bilanziell einen Rücklage für die Rechnungen
zu stellen
C) Wurde ich nie von dem Steuerbüro kontaktiert, dass sich was (Preise?) ändere,
oder selbst wenn der vorherige Inhaber (was für den Nachfolgern von Steuerbüro B ja ersichtlich war) nicht nach StBVV abrechne, dass der Neue dies nun macht.

Bitte beraten Sie mich für meine weitere Vorgehensweise, ein persönliches Gespräch wurde schon geführt, leider erfolglos, der Steuerberater meinte er ´könne selbst entscheiden, wann er Rechnungen versendet, die steuerliche Absetzbarkeit ist von allen 3 Rechnungen im Zahlungsjahr 2013 immer noch möglich und es entstünden keinen Nachteile.
Welche Chancen habe ich rechtlich dagegen vorzugehen und auf welchen §Grundlagen+ wesentlichen Urteilen?

04.09.2013 | 11:47

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn die Ansatz gebrachten Gegenstandswerte unzutreffend sind - was hier nicht überprüft werden kann - können Sie die Rechnungen natürlich aus diesem Grunde bestreiten. Klagt der StB seine Rechnungen dann ein, muss er den Gegenstandswert darlegen und beweisen, dass er korrekt angesetzt wurde. Ob ihm das gelingt, vermag ich nicht zu beurteilen - dies müsste ein Steuerrechtler (kostenpflichtig) prüfen.

Wenn Sie mit dem StB keine Honorarvereinbarung getroffen haben, darf er seine Tätigkeiten grundsätzlich nach den Vorschriften der Steuerberatergebührenverordnung abrechnen, welche in der Regel Rahmengebühren vorsieht.

Das Honorar ist dabei gemäß § 11 StBGebV „unter Berücksichtigung aller Umstände, vor allem des Umfangs und der Schwierigkeit der beruflichen Tätigkeit, der Bedeutung der Angelegenheit sowie der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Auftraggebers, nach billigem Ermessen" zu bestimmen.

Dies ist natürlich nicht der Fall, wenn der StB Arbeiten abrechnet, die unnötig waren und die Sie nicht beauftragt haben, wofür nach Ihrer Schilderung einiges spricht.

Wenn die Rechnung also Arbeiten enthält, die Sie nicht beauftragt haben und darüber hinaus die angesetzten Gegenstandswerte überhöht sind, haben Sie gute Chancen, einen Gebührenrechtsstreit zu gewinnen.

Ich empfehle Ihnen aber, die Rechnung einmal konkret mit einem auf Steuerrecht spezialisierten Kollegen vorzulegen, bevor Sie sich auf einen Rechtsstreit einlassen. Die Beantwortung Ihrer Fragen auf dieser Plattform kann in Ihrem Fall eine konkrete Beratung nicht ersetzen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Schwartmann, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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