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Rechnungsbetrag einbehalten wegen Schaden

20.08.2008 15:57 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Firma X macht nach vorheriger Besichtigung Herrn Y ein Angebot für die Räumung eines Wohnhauses. Der Auftrag wird von Herrn Y kurz später telefonisch erteilt. Schriftlich festgehalten wurde nur der Pauschalpreis auf einer Visitenkarte der Firma X bei der Besichtigung.

Nach beendeter Arbeit teilt Herr Y mit, daß die komplette Küche im Haus hätte verbleiben sollen. Laut Mitschrift der Firma X bei der Besichtigung wurde klar "Küche raus" vereinbart.

Während der Räumung war zeitweise der Bruder von Herrn Y zur Überwachung der Arbeiten anwesend und schaute unter anderem auch dabei zu, wie die Küche demontiert und abtransportiert wurde.

Die Rechnung der Firma X wurde nun von Herrn Y bei der Überweisung um 2000 Euro gekürzt mit dem Verwendungszweck "Rechnungsbetrag - verkaufte Küche". Überwiesen wurden letztendlich von Herrn Y etwa 190 Euro.

Wie ist hier aus der Sicht von Firma X vorzugehen ?
Leider wurden keine Details zur Räumung schriftlich fixiert, um zu klären, wie die Lage ist.

Kann Herr Y einfach die Rechnung um einen selbst angesetzten Betrag kürzen ? Kann Firma X nicht auf Ausgleich der vollen Summe bestehen und einen angemeldeten Schaden an die evtl. regulierende Haftpflicht-Versicherung zur weiteren Bearbeitung weiterleiten ?

Wie ist der normale oder "richtige" Weg bei einer solchen Lage ?

20.08.2008 | 17:18

Antwort

von


(344)
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel: 0211/133981
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Jede Partei hat die ihr günstigen Tatsachen zu beweisen. für Firma X gilt somit, dass diese darlegen muss, dass der Auftrag entsprechend erteilt worden ist, insbesondere die Küche entfernt werden sollte. Gibt es keine schriftliche Vereinbarung, so muss durch Zeugenbeweis dargelegt werden, dass dies mündlich vereinbart war. Ist auch dies nicht möglich, so könnte ggf. durch konkludentes Verhalten ein entsprechender Auftrag erteilt worden sein. Sie sollten hierbei auch darauf hinweisen, dass der Bruder von Herrn Y der Entfernung der Küche nicht widersprochen Ich empfehle Ihnen, ggf. durch einen Anwalt Ihres Vertrauens, Herrn Y unter angemessener Fristsetzung aufzufordern, den Restbetrag zu zahlen. Sollte Herr Y dies gleichwohl ablehnen, so können Sie entsprechend Klage einreichen. Dabei sollte die Beweisfähigkeit jedoch vorab in jedem Falle geklärt werden. Sollten Sie Zeugen haben, welche die Vereinbarung bestätigen können, so werden diese ein den prozess eingeführt.

Darüber hinaus sollten Sie vorsorglich auch den angeblich entstandenen Schaden bestreiten. Herr Y soll aufgefordert werden, diesen zu belegen. Dies müsste er auch im Rahmen einer Gerichtsverhandlung darlegen und beweisen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Für eine kostenlose Nachfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie darüber hinaus eine Interessenvertretung wünschen, so empfehle ich eine Kontaktaufnahme per Mail.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
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Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021


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