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Rechnung weicht vom Heil- und Kostenplan ab


20.12.2006 22:17 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von



Das zahnärztliche Honorar (abzgl. Festzuschuss aus Regelversorgung) für keramische Einlagenfüllungen sollte sich laut Summenspalte „Mehrkosten gesamt (voraussichtlich) auf EUR 1.100 € belaufen“, so der Heil- und Kostenplan.

Erst am Behandlungstag fiel der Praxis das Fehlen der Laborkosten im Kostenplan auf. Die Laborkosten wurden von der Sprechstundenhilfe handschriftlich auf dem Heil- und Kostenplan unter der Zeile „Mehrkosten gesamt“ vermerkt mit „plus Labor 1.600 €“.

Meine Frau ist in dieser Situation – 5 Minuten vor Behandlungsbeginn - davon ausgegangen, dass zwar Laborkosten hinzukommen, die in den 1.100 € nicht enthalten waren und sich die Gesamtsumme nun inkl. Laborleistungen in der Größenordnung von insgesamt 1.600 € bewegt. Zumal die 1.600 € unter der Zeile „Mehrkosten gesamt“ standen und keine neue Summenzeile „Kosten gesamt“ eingefügt wurde.

Der Rechnungsbetrag weist jedoch ca. € 2.400 aus, davon ca. 1.200 € Eigenlabor.
Meine Frau fühlt sich übers Ohr gehauen, denn zu diesem Preis hätte sie den Kostenplan nicht unterschrieben.

Frage:
Müssen wir den kompletten Rechnungsbetrag bezahlen, trotz dieser mangelnden Kostentransparenz im Heil- und Kostenplans?
21.12.2006 | 00:37

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Ihre Frau könnte den Behandlungsvertrag wegen Irrtums anfechten.

Jedoch hätte der Arzt Anspruch auf Ersatz des sogenannten Vertrauensschadens, also des Schadens, der ihm Entstanden ist, weil er auf das Einverständnis Ihrer Frau vertraut hat. Dieser Schaden kann aus der Distanz leider nicht mit letzter Sicherheit beziffert werden, er dürfte aber dem Rechnungsbetrag sehr nahekommen.

Kurz gefaßt: Ihre Frau muß die Rechnung nicht bezahlen, wenn sie die Anfechtung erklärt. Jedoch wird sie nicht darum herum kommen, dem Arzt den entsprechenden Betrag zu zahlen, wenn dieser den Klageweg beschreitet.

Bitte beachten Sie, daß in diesem Forum technik-bedingt nur eine erste rechtliche Orientierung gegeben werden kann. Für eine vollumfassende Beratung wenden Sie sich bitte an einen örtlichen Kollegen Ihres Vertrauens. Auch sollten Sie beachten, daß eventuell weggelassene Informationen die rechtl. Beurteilung entscheidend verändern können.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber


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